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Erster Teil, in dem gezeigt wird, daß auch ein Einbrecher ein sympathischer Mensch sein kann

Full text: Emil / Landsberger, Artur (Public Domain)

„Die Zore, Papa!“ 
„+ + bringen.“ 
„Ich verstehe,‘ unterbrach Emil. 
; -.. und unsere Organisation jagt es ihnen noch 
in derselben Nacht wieder ab.“ 
„Das ist ein großartiger Gedanke,“ rief Emil. 
„Sie begreifen, daß ich in meiner gesellschaft- 
lichen Position ein derartiges Geschäftsunternehmen 
nur gründen kann...“ 
„Ich begreife durchaus,‘“ fiel ihm Emil ins Wort 
und Redlich sagte erstaunt: 
„Wie bitte?“ 
„Sie wollten doch sagen, wenn etwas dabei her- 
ausspringt.‘“ 
„Nein! wenn eine ethische Idee damit verbunden 
ist.‘“ 
„Ethische Idee , ..?‘“ wiederholte Emil verständ- 
nislos. „Was ist denn das?“ 
„Es darf niemand ungerechtfertigterweise dadurch 
geschädigt werden.“ 
Emil schien aufs höchste erstaunt: 
„Und mit dem Grundsatz sind Sie ein reicher 
Mann geworden?““ 
„Jedes Ding hat zwei Seiten,‘ erwiderte Redlich 
und sah Emil verschmitzt an: „auch jedes Geschäft 
— Gott sei Dank!“ 
„Ach so! eine nach außen — sozusagen der äußere 
Anstrich ““ 
„Sehr richtig! Darauf kommt es eben an!“ 
„Und je dicker der äußere Anstrich, um so mehr 
kann es nach innen stinken — stimmt’s?“ 
Ah
	        
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