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Zweiter Teil Einundzwanzigstes Kapitel. Auf Tod und Leben

Full text: Emil / Landsberger, Artur (Public Domain)

den? Wissen Sie, die Idee ist so fabelhaft, daß es 
mich reizt, sie in die Tat umzusetzen.“ 
„Das wollte ich eben vorschlagen,‘ sagte Paula. 
„Sie wollten das vorschlagen?“ 
„Ja! Sie als Sieger haben geradezu ein Recht 
darauf, daß der Film gedreht wird.‘ 
„Aber so wie ich ihn haben will.“ 
„Selbstredend!““ 
Der nicht mehr junge Mann widersprach: 
„Ich meine, wir sind gerade blamiert genug.‘ 
„Den Triumph sind Sie mir schuldig,“ erklärte 
Spicker. 
„Gut, ich habe Humor genug, darauf einzu- 
xehen.“‘ 
„Sie brechen also bei mir ein? genau so, wie Sie 
es beabsichtigt hatten — nur die Rolle, die Sie mir 
zugedacht hatten, wird nicht ganz Ihren Wünschen 
entsprechend ausfallen.“ 
„Ich muß mich damit abfinden,‘ erwiderte er, 
während der andere Einbrecher den Apparat auf- 
stellte. „Sie ziehen sich also aus und kommen, so- 
bald Sie hören, daß ich mir am Schloß zu schaffen 
mache, aus Ihrem Schlafzimmer nach vorn ge- 
stürzt — den Revolver in der Hand — Sie haben 
doch einen?“ 
„Selbstredend.“ Er zog den Browning aus der 
Tasche. „Der geht durch sechs Mann!“ 
„Ausgezeichnet!“ erwiderte er und nahm den 
Browning, entfernte das Magazin und sagte: „Da- 
mit Sie im Eifer des Gefechts das Spiel nicht für 
ernst nehmen und aus Versehen Unheil anrichten, 
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