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Zweiter Teil Siebzehntes Kapitel, in dem Emils Vergangenheit zum ersten Male wieder lebendig wird

Full text: Emil / Landsberger, Artur (Public Domain)

ken haben Sie überhaupt nicht. Wenn Ihnen ein Be- 
fehl, den ich gebe, noch so absurd erscheint, so 
sagen Sie sich, daß Sie mit Ihrem subalternen Ge- 
hirn nicht imstande sind, meinen Gedankengängen 
zu folgen. Es hat alles einen Sinn, was ich tue. 
Einen tiefen Sinn! Der Ihnen erst sehr viel später 
eingehen wird.“ 
„Herr Regierungsrat haben das so überzeugend 
bewiesen, daß ich in jedem Falle danach handeln 
werde.‘ 
„Haben Sie sonst noch etwas in der Sache getan?“ 
Der Inspektor wagte nicht aufzusehen. 
„Heraus mit der Sprache!“ befahl Emil. 
„Leider ja. Wir haben durch eine Reihe von Zu- 
sammenhängen den Einbruch in die Villa des Herrn 
Redlich ziemlich restlos aufgeklärt.“ 
„So? — Haben Sie das getan? Sehen Sie mal an! 
Und nun kommen Sie sich womöglich noch unend- 
lich tüchtig und gescheit vor?“ 
Der Inspektor sank immer mehr in sich zusam- 
men und sagte leise: 
„Nun nicht mehr.“ 
„Dann haben Sie womöglich auch noch weitere 
Verhaftungen vorgenommen?“ 
Der Inspektor wagte kaum, es zu gestehen. 
„So reden Sie doch!‘ trieb ihn Emil an. 
„Allerdings — aber ich werde — auch die an- 
deren — entweichen lassen.“ 
„Das werden Sie nicht tun!“ fuhr er ihn an. 
„Es ist doch aber das einzig Richtige.“ 
„Das ist es. Wenn man Ihnen aber hernach einen 
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