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Zweiter Teil Dreizehntes Kapitel, in dem von dem Einbruch bei der Filmdiva Assunta Lu die Rede ist

Full text: Emil / Landsberger, Artur (Public Domain)

„Natürlich! — Ihr Kollier sollte ich rauben.‘ 
„Wollte — meinen Sie!“ 
„Sollte!“ 
„Sie behaupten also, im Auftrage anderer gehan- 
delt zu haben?“ 
„Selbstverständlich. — Wie käme ich sonst dazu, 
einer Diva, die ich gar nicht kenne, ein Kollier 
zu rauben, für das ich gar keine Verwendung 
habe.‘ 
„Nun fehlt nur noch, daß Sie uns erzählen, Sie 
sind Millionär — Baron sind Sie ja schon.“ 
„Ich besitze keinerlei Vermögen.“ 
„Und da wollen Sie uns weismachen, Sie wüßten 
nicht, was Sie mit dem Kollier hätten anfangen 
sollen?“ 
„Sie glauben doch nicht etwa, daß ich es verkau- 
fen wollte?“ rief er erregt. „Es kann nur eins von 
den Mädchen haben. Ich beschwöre Sie, Herr Rat 
oder was Sie sonst sind, lassen Sie die Mädchen 
festnehmen. Ich komme sonst in den furchtbarsten 
Verdacht! Meine ganze Karriere ist hin, wenn ich 
das Kollier nicht wiederbeschaffe.‘‘ 
„Alte Faxen!‘ erwiderte der Beamte. „Daß ihr 
Gannoven auch nie etwas Neues bringt. Das Kollier 
haben Sie im Augenblick Ihrer Verhaftung natür- 
lich einem Ihrer Mädchen zugeworfen‘“ — und zu 
den Polizisten gewandt, fuhr er fort: „Sie hätten 
auch besser Obacht geben können.‘ 
„Jede Minute ist kostbarl!“ drängte der Baron. 
„So ein Mädchen versteht ja gar nichts von dem 
Wert eines solchen Kolliers. Die verschleudert es an 
RL. R 
ah
	        
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