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Zweiter Teil Achtes Kapitel, in dem Emil die Bekanntschaft eines Filmstars macht

Full text: Emil / Landsberger, Artur (Public Domain)

„Wenn ich Sie recht verstanden habe,‘ sagte Emil, 
„SO leiden Sie unter der Reklame Ihrer Kollegin- 
nen?‘ 
„Was heißt leiden? Ich tobe! ich platze! ich 
komme um!“ 
Redlich, der die Heizung angestellt hatte, war wie- 
der dicht an die Diva herangetreten. 
„Es ist die Hitze, Gräfin! Wollen Sie nicht doch 
lieber den Pelz... 
„Ferkel!“ rief Assunta und kehrte ihm den Rük- 
ken, während Emil sagte: 
„Sie müssen Ihre Kolleginnen also übertrump- 
fen!‘ 
1! 
„Gott sei Dank!“ rief sie und atmete auf. ‚‚End- 
lich haben Sie mich verstanden!“ 
„Ich muß Sie leider enttäuschen,‘ erwiderte er. 
„Wir sind kein Reklamebureau.““ 
„Was hat das damit zu tun? Ich bin eine schöne 
Frau — und Sie sehen aus wie ein Kavalier!‘“ 
„Vielleicht, daß ich es wäre, wenn ich Zeit dazu 
hätte.‘ 
„Sie werden sie haben für mich. Ich habe eine 
große Idee.“ 
„Nämlich?“ 
„Ich besitze ein Perlenkollier.‘“ 
„Das Ihnen gestohlen werden soll.“ 
„Erraten!“ 
„Die Idee haben schon andere vor Ihnen gehabt.“ 
„Ja, mein Lieber, mit meinem Perlenkollier hat 
es aber eine besondere Bewandtnis.“ 
„Nämlich?“ 
‚53
	        
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