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Zweiter Teil Viertes Kapitel, in dem Emil seine neue Familie kennenlernt

Full text: Emil / Landsberger, Artur (Public Domain)

zählt, daß Ihr Vater mit Ihnen und Ihrer Schwe- 
ster nach dem Unglück nach Penang fuhr.“ 
‚Ja! ja — da waren wir! — Tage, Wochen, mo- 
natelang!‘*‘ erwiderte Emil, ohne eine Ahnung zu 
haben, wo Penang lag. 
„Er lebt noch?“ fragte Amalie. 
„Sie wissen nicht?“ 
„Niemand von uns hat mehr etwas von ihnen. ge- 
hört‘ 
„Großartig!“ entfuhr es Emil, und als ihn Amalie 
daraufhin entgeistert ansah, wiederholte er: „Groß- 
artig geht es ihm!“ 
„Er war ein Genie! — leider nur ein zu großer 
Optimist.‘“ 
„Sagen Sie nichts gegen Papa! Er war wie er war 
— zu mir und meiner Schwester . ..‘“ — er hatte 
vergessen, wie sie hieß. 
„Zu Erna?“ 
„Ja! Was Sie für ein Gedächtnis haben!‘ 
„Sie war ein so schönes Kind.“ 
„Sie ist es noch.‘ 
‚Sie muß doch heute an die fünfundzwanzig 
sein?" 
„Ist sie! Ist sie!“ 
„Verheiratet?“ 
„Ja! — das heißt .. 
„Am Ende nicht glücklich?“ 
„Doch! doch! aber Sie können sich denken: in 
Pe... lang — in Berlin lebt es sich besser.“ 
„Was ist ihr Mann?“ 
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