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Neunzehntes Kapitel

Full text: Raffke & Cie / Landsberger, Artur (Public Domain)

er sich gegen die „übertriebene Bescheidenheit“ 
wandte, auf. Und andere Blätter machten unter 
der Überschrift: „Ein Autor, der sein eigenes 
Stück verleugnet“ ihre mehr oder weniger bos- 
haften Glossen. Die Folge war, daß Günther 
Raffkes Name ein paar Tage lang wieder in 
aller Munde war. Und neidvoll dachte manch 
einer: Der versteht'’s, Reklame für. sich. zu 
machen. 
Günther aber, der sich ganz in seine wissen- 
schaftliche Arbeit vertiefte, dachte nicht weiter 
über die Wirkung nach. Ihm genügte die Tat- 
sache der Erklärung in der „Neuen Gesell- 
schaft“. 
Bald darauf erlebte Cäcilie ihre große Über- 
raschung. Sie saß mit Leo beim Tee, als der 
Diener eintrat und ihr ein Tablett mit einer Karte 
reichte. 
Sie nahm die Karte auf, las sie und rief laut: 
„Leo! Die Röhren!“ 
Gleich darauf führte sie ängstlich die Hand 
zum Mund, sah verstohlen zur Tür und fragte 
flüsternd: 
„Sie wird doch nicht gehört haben?“ 
„Wenn sie taub ist, nicht.“ 
„Was mach’ ich?“ fragte sie unbeholfen und 
sah erst Leo, dann den Diener an. 
„7
	        
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