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Neuntes Kapitel

Full text: Raffke & Cie / Landsberger, Artur (Public Domain)

Frau Röhren war einen Augenblick verlegen. 
Dann sagte sie: 
„Sehen Sie, die Eltern von den andern ‚Teil- 
nehmern, die kennen sich und verkehren mit- 
einander.“ 
„Sie kennen meine Eltern doch auch.“ 
„Gewiß; aber die andern kennen sie nicht.“ 
„Dann brauchen die doch nur...“ 
Er hielt plötzlich inne. 
„Was meinen Sie?“ fragte Frau ‚Röhren, 
„Seien Sie ganz offen; ich bin es auch.“ 
„Ich wollte sagen, wenn meine Eltern zu 
Ihnen kämen, dann könnten sie doch die andern 
bei Ihnen kennen lernen.“ 
„Das ginge,“ erwiderte Frau Röhren. 
Eine Pause entstand. Dann fragte sie: 
„Liegt Ihnen daran ?“ 
Günther nickte. 
„Ich wünschte es mir.“ 
„Aus welchem Gefühl heraus ?“ 
„Um nicht der einzige zu sein...“ 
Frau Röhren nahm seine Hand. 
„Ich verstehe!“ sagte sie, 
Suse kam, vom Tanzen echauffiert, ins Zim- 
mer. Sie blieb in der Tür stehen. 
„Was ist?“ fragte Frau Röhren. 
„Damenwahl.“ 
„Und du suchst Günther ?“ 
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