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Erstes Kapitel

Full text: Raffke & Cie / Landsberger, Artur (Public Domain)

„Is Besuch da?“ fragte Frau Raffke. 
„Nein, die Herrschaften sind allein.“ 
„Schade!“ 
„Weshalb schade? Was meinst du, Cäcilie ?“ 
sagte Raffke und mühte sich aus dem Pelz. 
Cäcilie, der der Diener eben den Seal abge- 
nommen hatte, brachte vor dem Spiegel die Fri- 
sur in Ordnung und sagte:. 
„Nu, ich mein’ nur! Es kann ja jeder hören. 
Wir haben ja keine Geheimnisse.“ 
„Wo sind se denn?“ fragte Raffke den Diener. 
„Die Herrschaften waren noch beim Abend- 
essen.“ 
„Was heißt beim Abendessen? um viertel elf ? 
das ist doch keine Zeit,“ sagte Cäcilie. 
„Wieso, keine Zeit?“ fragte Raffke. 
„Nu, ich mein’ nur. Für ohne Theater is es 
zu spät; und für nach’m Theater is es zu 
früh.“ 
„Deine Sorgen! — Wo also?“ fragte er den 
Diener und setzte sich auf eine Tür hin in Be- 
wegung. 
„Nein! nein!“ rief der Diener. — „Wenn Sie 
bitte hier...“ und er wies auf die Treppe, die 
in die oberen Räume führte. — 
Käte und Paul waren vom Tisch aufgestan- 
den und in den Salon gegangen. 
Die Tür öffnete sich und Herr und Frau 
fe
	        
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