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Viertes Kapitel. Wie Leopold das große Geschäft an sich reißt

Full text: Millionäre / Landsberger, Artur (Public Domain)

Summe und Fälligkeitstermine, wie Leopold sie auf dem 
Zettel angegeben hatte, aus und zählte zusammen. 
„Es stimmt!“ sagte er — „es sind dreimalhundert⸗ 
tausend Mark — da!“ — und er reichte Leopold die For⸗ 
mulare, der sie zusammenkniffte und in die Tasche schob. 
„Was nun?“ fragte Jacoby 
„Nun, mein lieber Jacoby, wirst du doch Geld brauchen.“ 
„Ich? wozu?“ 
„Nu, ich weiß ja nich, wo du hingehst — will's auch 
nich wissen! — aber reisen kostet Geld. — Und dann: 
leben mußt du ja schließlich auch.“ 
„Lieber Leopold“, erwiderte Jacoby — „was bedeutet 
das alles? Wie kann dadurch, daß ich fortgeh ...“ 
„Du brauchst also Geld,“ fuhr Leopold fort und über⸗ 
hörte, was Jacoby sagte. „Ich mache dir einen Vorschlag: 
ich kaufe dir meine Wechsel ab. Und zwar für dreißigtausend 
Mark. Hier, zähl nach!“ — und er reichte ihm ein Päckchen 
Tausendmarkscheine, die Jacoby mit zitternden Händen 
nahm. 
„Zähle!“ wiederholte Leopold.
	        
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