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Zweiter Teil Vierzehntes Kapitel

Full text: Villa im Tiergarten / Landsberger, Artur (Public Domain)

einer — wir duckten uns —. ‚Komm!‘ sagte er und 
nahm mich am Arm. — ‚Ob er tot ist?‘ fragte ich. 
Willy lachte laut auf und sagte: ‚Ein blaues Auge hat 
er und eine Beule auf der Stirn — sonst nichts.‘ — Und 
dann fragte er, wer ich bin.“ | 
„Und dann? und dann?“ drängte Frau Inge. „Wo 
seid ihr hin?“ 
„Zu mir.“ 
„Was? Sie haben ihn hierher ...?“ 
„Ja! — das ging doch nicht anders.“ 
„Und jetzt ist er ...?“ 
‚„ .. in meinem Zimmer,“ 
„Und weiter?“ 
„Das weiß ich nicht.“ 
„Hat euch jemand gesehen?“ 
„Nein!“ 
„Was glaubt er, wo er ist.“ 
„Das hat er nicht gefragt. Es ging ja so schnell.“ 
„Und als er hier hereinkam, was sagte er da?“ 
„Er hat Hunger und möchte essen.“ 
„Das war das erste?“ 
„Ja — und zu trinken hätte er auch gern.“ 
„Und was nun aus ihm wird — danach fragt er 
nicht?“ 
„Nur, daß er über Weihnachten und Neujahr sich 
halten wolle — das hat er ein paarmal gesagt.“ 
Frau Inge schüttelte den Kopf und dachte nach. Sie 
wollte eben etwas sagen, da fragte Frida: 
„Darf ich ihm etwas zurechtmachen?“ 
„Gewiß! — Aber er kann doch unmöglich da oben bei 
Ihnen . . .“ 
„Wo soll er hin?“ 
Eine Situation, der selbst Frau Inge zunächst ratlos 
gegenüberstand. 
„Zunächst mal aus Ihrem Zimmer raus.“ 
© „Bei Frau Baronin kann er doch auch nicht blei- 
en.“ 
#171 
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