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Erster Teil Sechstes Kapitel

Full text: Villa im Tiergarten / Landsberger, Artur (Public Domain)

„Ich habe mich mit einem Panzer umgeben, an dem 
alles Gefühlsmäßige abprallt.“ 
„Wenn Sie das fertigbringen!‘‘ 
„Man kann, was man will.“ 
„Ich könnte es nicht.“ 
„Dann bedenken Sie, Baronin, wie viele Menschen 
gerade durch Sie gezwungen werden, Selbstzucht und 
Selbstbeherrschung zu üben.“ 
„Sie haben eine sehr nette Art, Komplimente zu ma- 
chen,“ sagte Frau Inge. 
„Dennoch fürchte ich, daß dieser Willy Sie mehr in- 
teressiert als ich.“ 
„Offengestanden: ja!“ 
„Dann darf ich Sie also morgen früh wieder erwar- 
tan 7° 
„Sie glauben, daß Sie ihn bekommen?“ 
„Ich bin überzeugt davon.“ 
In diesem Augenblick erschien der jüngere der bei- 
den Beamten, die zur Festnahme Willys bestimmt wa- 
ren, wieder im Zimmer, 
„Was ist?“ fragte der Kommissar, 
„Ich fürchte, Herr Komissar,‘“ erwiderte er, „es 
wird doch auffallen, wenn zwei Beamte .. .“ 
„Sie wollen allein?“ 
„Ich bitte darum.“ 
„Ob das nicht zu gefahrvoll ist?“ 
„Ich fürchte mich nicht.“ 
„Meinetwegen.“ 
„Ich danke, Herr Kommissar!“ — An der Tür blieb 
er stehen und sagte: „Mein Kollege hätte auch noch 
eine Bitte.“ 
Während er hinausging, trat der Andere ein, 
„Nun?“ fragte der Kommissar. 
„Ich wollte mir nur den Vorschlag erlauben, ob es 
nicht vielleicht praktischer ist, wenn ich ohne den Kol- 
legen zu der Gerson gehe.“ 
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