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Full text: Heimliches Berlin / Hessel, Franz (Public Domain)

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bücher sind etwas größer, und vorn steht immer Mit 
Sott!. — Na, wie stehen denn meine Papiere, S. J. ?7 
„Auf Bergwerk Bedarf bleiben Lie am besten sitzen.“ 
„Wenn du mich sitzen läßt, dann kannst du mich 
auch ruhig hier vor der Frau Professor duzen. Nur 
keine falsche Scham.“ 
Sißner ließ in der Neuen Wilhelmstraße halten und 
fuͤhrte seine Damen, von eifrigen Kellnern begrüßt und 
geleitet, in einen angenehmen Hoffensterwinkel der 
Weinstube. 
„Das ist nett. Da sitzt man wie im Berliner Zim⸗ 
mer“, meinte Freo, „nur müßte noch so eine Sstrade 
da sein, ein Haut⸗Pas oder wie das Ding heißt, dann 
wäre es wie bei meiner Tante in der Steglitzer Straße, 
aber bei der gab es immer Kartoffelpuffer, so was 
Feines kriegen wir hier nicht vorgesetzt. Also, Sewal⸗ 
tiger, bist du heute despotisch oder milde? Muß man 
essen, was du befiehlst, oder darf man wãählen? Wenn 
er nämlich befiehlt, müssen Lie wissen, bekommen wir 
lauter DVorspeisen, oeufs en cocotte und solches Ko- 
kottenzeug und ich bin von hier und esse mittags 
am liebsten Suppe. Wenn ich je nach Paris kom⸗
	        
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