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[Drittes Kapitel]

Full text: Mich hungert / Fink, Georg (Public Domain)

„Gib ihm diesen Kuß von mir — Wenn ich ein- 
mal nicht mehr sein werde —“ 
Ich hatte nicht gefragt: wem... Ich hatte es sofort 
vewußt... 
Führte ich irgendwo im Tiefen ein gemeinsames 
Leben mit Diana Fiori? Hatte ich so ahnungsvoll mit- 
erlebt, was sich in der Villa ohne Worte und Gebärde 
abgespielt hatte?... 
Spät am Abend schlenderte ich durch die Hoch- 
Straße, ich wollte das Haus sehen, aus dem sie ge- 
sangen war, um des andern Frau zu werden. Ich 
wußte nichts von den Ereignissen des Tages. Sie hatte 
°8 verlassen, aber nur, um die ewige Hochzeit zu feiern 
Nina Falk war bei ihr, als sie sich ankleidete. Sie 
“08 ein schwarzes Kleid an, und die Schwester sagte: 
„Es sieht zu düster aus, Di. Dunkel, ja; aber doch 
Nicht Trauer“ 
„Es ist angemessen,‘ sagte Diana kalt. „Was nun 
kommt — -— Aber jetzt bitte, Ni, laß mich allein, 
Du sollst mir nur einen Kuß geben.“ 
Dann sah sie niemand mehr. 
Eine Stunde später kam der Verlobte. Herr Falk 
sagte: 
ick, lieber 
Il sie holen. Einen Augenblic 
„Ich wi sıe 
Erwin 
Und er ging zu Diana hinauf... 
Dann sahen sie ihn oben an der Treppe stehen. 
TI
	        
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