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Werde man nich pampig!

Full text: Ick lach ma'n Ast / Lederer, Franz (Public Domain)

Der erste: „Du halbe Portion. Komm' man her, 
wenn du Traute hast. Bei mir prallste valeicht ab.“ 
Der zweite: „Dir hau ick eene uff't Ooge, det de 
et bloß mit 'n Stemmeisen wieder uffkriegst.“ 
Ein Herr aus dem Publikum: „Sier gibt's wohl 
ne Keilerei?“ 
Andere Stimme: „Ach i wo; hier werden Salz— 
heringe uffjewertet.“ 
Der Herr: „Aber erlauben Sie mal.“ 
Der andere: „Wat heeßt hier erlauben? Sie haben 
woll de Masern?“ 
Der Herr: „Ick möchte doch ...“ 
Der andere: „Wat möchten Se denn? Männeken, 
Sie haben woll 'ne verrostete Zinntasse verschluckt? 
Hau bloß ab!“ 
Inder Hochbahn. 
Es ist sehr eng. Jemand tritt einem andern 
auf den Fuß. Als dieser entrüstet auffahren will, wird 
er sehr schnell mit den drohenden Worten beruhigt: 
„Mensch, werde bloß nich drollig; deswejen fährt 
de Hochbahn weiter.“ 
Können Sie modern hauen? 
Ich möchte dieses Kapitel schließen mit einem Er⸗ 
lebnis aus dem Berliner Osten, das Georg Giese 
(Rumänien) in der „Grünen Post“ (Nr. W. 1928) 
launig schildert: 
Det Ding war so: — — — Ict und meine Olle, 
damals warn wa noch beede scheen und jung, trotz ohne 
Bubikopp. Wir wohnten in'n Osten von Berlin; denn 
ick saachte mir: „Der Berlina von Osten is imma uff'n 
Posten!“ Also wir jehn beede untajeärmelt an een 
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