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Scheen doof biste

Full text: Ick lach ma'n Ast / Lederer, Franz (Public Domain)

Da zeigte die Braut denn doch noch mehr Liebe 
und Freude an dem Erwählten: „Schatz,“ fleht sie ihn 
an, rülps doch noch mal; du riechst so scheen nach 
Bratensoße.“ 
Zwei Betrunkene geraten auf der Straße in Streit; 
und es kommt zu großen Tätlichkeiten. Laut hört 
man da den einen brüllen: „Un wenn de mir dot 
ßbaust. hau ick dir immer noch in de Fresse.“ 
Immernoch. 
Die Unterhaltung. 
Am Wedding hat eine Keilerei stattgefunden, die 
schwere Körperverletzungen zur Folge hatte. Diese 
sollen vor Gericht ihre Sühne finden. Fleischermaxe 
wird aufgefordert, den Sachverhalt zu schildern. 
MNa ja, ßZerr Jericht,“ sagt er, „wir unterhielten 
uns anjeregt, un wie ick neeher hinkieke, hängt Paule 
sein Ooge ieber eene Backe.“ 
In der fleischlosen Kriegszeit ging eine Dame mit 
ihrem fetten Mops spagzieren. „Du, Ede,“ stößt ein 
VBengel den andern an, „wie wär't mit so'n Braten? 
Re BVolle an't Been un rin in'n Topp.“ 
Der Braten. 
Nicht zu machen. 
„Ick hab' ma 'n Los jekooft. — Nu wünsch' ick ma 
loß, det ick hundertdausend Emm jewinne.“ 
Da jibste mir doch de Hälfte von ab?“ 
Nischt zu machen.“ 
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