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Ick bin Eskimo

Full text: Ick lach ma'n Ast / Lederer, Franz (Public Domain)

Letztes Mittel. 
In der Leipziger Straße war ein Pferd gestürzt. 
Der Kutscher wandte alle möglichen Mittel an, um es 
wieder auf die Beine zu bringen, aber keins half. „Wat 
ick mit det Ferd for'n Pech habe, det jloobt keener!“, 
sagte er zu der versammelten Gemeinde von Neu⸗ 
gierigen. „Da liejt et nu und dut so, als ob et nich 
bis drei zählen kann. Dabei stammt det Aas ausn 
Marstall von die früheren Leibkürassiere.“ 
„Na denn versuch et doch mal mit de National⸗ 
hymne!“ riet einer von den Zuschauern. 
Prähistorisches. 
Ein begeisterter Berliner Altertumsfreund, Ober⸗ 
lehrer Müller, wird eines Tages von seinen Freunden, 
die ihn deshalb oft verspotten, telegraphisch in die 
Mark gerufen. „Komme sofort, römischer Fund.“ — 
Bei Gewitter und Sturm kommt Müller an und begibt 
sich sofort mit seinen Freunden an die Fundstelle. Auf⸗ 
geregt fängt alles an zu graben. Vorsichtig befördert 
der Kunstfreund einen Topf ans Tageslicht und ent⸗ 
fernt freudestrahlend den Lehm von der Inschrift, die 
da lautet: „Eajus Julius Cäsar seinem lieben 
Müller!“ 
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Maskenball. 
„Von meinem Onkel, dem ollen Seemann, habe ich 
mir Wasserstiebel und eenen Südwester jeliehen und 
nun jehe ick als Kolumbus auf den Maskenball!“ 
„Aber, Mensch, so kannste doch nicht als Kolumbus 
jehen.“ Na ja, 'n Ei nehme ich natürlich ooch mit.“ 
Der Folgsame. 
Schaffner in der Elektrischen: „Bitte, meine Herr⸗ 
schaften, etwas verteilen.“ 
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