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Ick bin Eskimo

Full text: Ick lach ma'n Ast / Lederer, Franz (Public Domain)

Gattenliebe. 
„Vata, mir is iebel.“ 
„Denn stell' dir nich so dichte bei mir hin; jeh' bei 
Muttern.“ 
Pfiffig. 
Eine Frau läßt sich zwei Pfund Fleisch abwiegen. 
Dann sagt sie: „Danke scheen; koofen will ick's ja nich. 
Ick wollte bloß mal sehen, wie ville det is, weil mir 
der Arzt jesacht hat, ick hätte zwee Fund abjenommen.“ 
Fliedertee. 
Der Kleingärtner ist stolz auf seinen Holunder. 
Besucher: „Ah, Sie ha'm ja so scheenen weißen 
Flieder.“ 
Kleingärtner: „Wat, Flieder? — Holunder is det. 
Besucher: „Na, wat machen Se bloß mit den Holun— 
er?“ 
Kleingärtner: „Fliedertee.“ 
Beinahe. 
„Nu will ick Euch mal azeelen, wie ick neilich bei⸗ 
nahe een Auto jeschenkt jekricht habe. Also, ick stehe 
da an de Schalotiten- Ecke Zimmerstraße, steht een piek⸗ 
feinet Auto vor de Diere, so 'n knorker Opelwagen. Ick 
sehe mir den janz jenau an. Kommt een feiner Herr 
aus dem Laden 'raus.“ 
„Nanu, der Wagen jefällt Ihnen woll?“ 
„Jewiß,“ sage ick, „der Wagen jefällt mir jroß— 
artich. Wollen Sie mir den nich schenken?“ 
„Nee,“ sagt der feine Herr. 
„Wenn der nu „ja“ jesagt hätte?72?“ 
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