Path:
Volume

Full text: Fachbrief Latein (Rights reserved) Ausgabe 7.2008 (Rights reserved)

Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Fachbrief Nr.7 Latein Fachbrief Nr.5 Griechisch Themen: Zentralabitur 2008: Auswertung Zentralabitur 2009 und 2010: Hinweise Die Alten Sprachen als 4. Prüfungskomponente im MSA sowie als 5. Prüfungskomponente im Abitur Doppelfunktion der 10. Klasse ab Schuljahr 2009/2010 Ihre Ansprechpartner bei der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung: Jürgen Reinsbach (Juergen.Reinsbach@senbwf.berlin.de) Reinhard Pohlke (Reinhard.Pohlke@senbwf.berlin.de) Fachbrief Nr. 5 Latein und Griechisch Dezember 2008 ^1 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, verbunden mit den besten Wünschen für ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr übermitteln wir Ihnen den aktuellen Fachbrief der Fächer Latein und Griechisch mit den thematischen Schwerpunkten „Zentralabitur“ und „Klassenstufe 10“. Das Zentralabitur ist auch in den Alten Sprachen nach nunmehr zwei Durchgängen beinahe zur Routine geworden. Die neuen Aufgabenformate werden mittlerweile an den meisten Schulen spätestens zu Beginn des Kurssystems mit Blick auf das Abitur eingeübt. Auch die Erfahrungen, die in den ersten Durchgängen mit der 4. Prüfungskomponente im MSA und mit der 5. Prüfungskomponente im Abitur gewonnen wurden, wirken sich positiv auf die Praxis aus. Für die Akzeptanz unserer Fächer ist es durchaus bedeutsam, wenn sie von Schülerinnen und Schülern in diesen Teilprüfungen gewählt werden. Von entscheidender Bedeutung für die Wahl der Alten Sprachen im Kurssystem wird in Zukunft die Gestaltung der 10. Klasse werden. Sie wird Aufgaben übernehmen müssen, die bisher in der Einführungsphase vorgesehen waren. Da zur Zeit an den meisten Schulen die Planungen zur künftigen Gestaltung dieser wichtigen Klassenstufe erfolgen, möchten wir Ihnen daher fachspezifische Hinweise für die Gestaltung der 10. Klasse ab dem Schuljahr 2009/2010 geben. Von der Unterrichtsgestaltung in den 10. Klassen wird es in Zukunft abhängen, ob unsere Fächer weiterhin so erfolgreich in der Sekundarstufe II präsent bleiben wie bisher. Mit freundlichen Grüßen Reinhard Pohlke Jürgen Reinsbach Zentralabitur 2008: Auswertung Auch in diesem Jahr haben wir in Latein und Griechisch wieder eine fachspezifische Auswertung vorgenommen, indem wir Sie baten, uns bis Ende September auf freiwilliger Basis Ihre Einschätzung mitzuteilen. Wir bedanken uns bei allen Kolleginnen und Kollegen, die sich die Zeit genommen haben, uns ihre Rückmeldungen zu übermitteln. Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung dieser Arbeit und werden uns bemühen, die Umfrage künftig zeitnäher durchzuführen. Diese Rückmeldungen bieten, sei es nun allgemein oder im Detail, wichtige Hinweise für die beiden Entwicklerteams, für deren anspruchsvolle Arbeit an dieser Stelle Dank gesagt werden soll. Gemeinsame Ergebnisse für die beiden Alten Sprachen Die Durchführung der schriftlichen Prüfungen selbst verlief insgesamt sowohl in Latein wie auch in Griechisch wieder reibungslos und ohne größere Schwierigkeiten. Auch der Tenor der Rückmeldungen ist im Wesentlichen positiv. Die schriftliche Abiturprüfung bildet im Übrigen nur den Abschluss eines jahrelangen Lernprozesses. Sie ist daher auch nur ein - wenn auch gewichtiger - Teil dessen, was im Verlauf mehrjährigen schulischen Lernens vermittelt wurde. Schüler und Schülerinnen erwerben im Verlauf der Sekundarstufe II bei weitem mehr Kenntnisse und Fähigkeiten, als in einer einzelnen schriftlichen Prüfungsleistung im Abitur nachgewiesen werden kann. 2 Fachbrief Nr. 7 (Latein) und Nr. 5 (Griechisch) Januar 2009 Das Zentralabitur im Fach Latein Im Lauf der letzten drei Monate gab es zahlreiche Rückmeldungen auf die Umfrage vom September 2008. Im Folgenden erhalten Sie eine Zusammenfassung der Ergebnisse: Überwiegend wurden die Auswahl der Texte für die Übersetzungen sowie für die Interpretation, aber auch die Aufgabenstellungen im Rahmen der Interpretation als angemessen bewertet. Auch die Formulierung der Erwartungshorizonte wurde mehrheitlich positiv beurteilt. Einzelne abweichende Voten kamen vor: Als „zu einfach“ beurteilen die Aufgaben vereinzelt Schulen mit altsprachlichem Profil, „zu schwer“ fanden sie manche Schulen mit 3. Fremdsprache Latein. Nur in seltenen Fällen waren einzelne Texte zuvor bereits in Klausuren verwendet worden, so dass sie nicht mehr ausgewählt werden konnten. Prinzipiell ist eine gewisse Bandbreite der Einschätzungen nicht verwunderlich, da gemeinsame Aufgaben für L1 - L3 erstellt werden. Ihr Anspruch kann sich daher nicht allein an dem orientieren, was Schülerinnen und Schüler von Schulen mit Latein ab Klasse 5 zu leisten imstande sind. Die Prüfungsaufgaben im schriftlichen Teil müssen von ihrem Niveau her den Vorgaben der EPA genügen und zugleich für Prüflinge mit Latein als 3. Fremdsprache sowie für Absolventen des Zweiten Bildungsweges erreichbar sein. Das Zentralabitur im Fach Griechisch Die Übersetzungsaufgaben wurden vom Anspruchsniveau her durchgehend als angemessen bewertet. Differenzierter waren die Meinungen zu den Interpretationsaufgaben: Teilweise wurde ein geringes Niveau kritisiert, teilweise das Gegenteil in dem Sinne, dass zur Interpretation des einen oder anderen zweisprachigen Textes recht spezifisches Wissen erforderlich war, das bestimmt nicht in jedem Kurs vermittelt worden war. Hier dürfte es schwierig sein, völlige Einigkeit zu erzielen, welche Detailkenntnisse zum allgemein vorauszusetzenden "Hintergrundwissen" des jeweiligen Kursthemas zählen und welche eher nicht. Das Auswahlverfahren selbst bietet aber bekanntlich eine wirkungsvolle Lösung des Problems: Natürlich wird man nur die zwei dem individuellen Kursunterricht am nächsten kommenden B-Teile seinen Prüflingen zur Auswahl vorlegen. In jedem Fall bleibt die Angemessenheit dessen, was an Kenntnissen in der Interpretationsaufgabe (über das im zweisprachigen Text selbst Gesagte hinaus) verlangt werden kann, ein zentrales Anliegen des Entwicklerteams. Im Besonderen soll auch auf die Vergleichbarkeit mit den Anforderungen im Fach Latein geachtet werden. Hinweise zum Zentralabitur 2009 und 2010 - Latein und Griechisch Verfahren In den neuesten Fachanlagen zur AV Abitur haben Sie vielleicht schon die Passagen vermisst, die Besonderheiten der schriftlichen Prüfung in Latein und Griechisch betreffen (zum Beispiel die Regelungen über das Vorlesen der Texte). Diese Angaben sind ab 2009 nicht mehr in den Fachanlagen zur AV Prüfungen enthalten, sondern werden in den separaten Verwaltungsvorschriften geregelt. In Folge dieser Umstellung fehlten die diesbezüglichen Bestimmungen in der Fachanlage. Sie sind mittlerweile durch gesonderte Mitteilung an die Schulen präzisiert worden. Nichtsdestoweniger soll auch an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen werden, dass in den alten Sprachen im Zentralabitur des Jahres 2010 wie bisher zu verfahren ist: „Verfahrensregelungen: Aus den vier vorgegebenen Aufgabenvorschlägen bestehend aus je einer Übersetzungs- und einer Interpretationsaufgabe stellen die Lehrkräfte zwei Aufgabenvorschläge zusammen und legen diese den Prüflingen zur Wahl vor. Der Prüfling wählt zwischen den beiden ihm vorgelegten Aufgabenvorschlägen einen Vorschlag zur Bearbeitung aus. Aufgabenvorschläge für den Übersetzungsteil, deren Texte bereits ganz oder teilweise von den Prüflingen als Klausurtexte bearbeitet worden sind, dürfen von der auswählenden Lehrkraft nicht berücksichtigt werden. 2 Fachbrief Nr. 7 (Latein) und Nr. 5 (Griechisch) Januar 2009 Beide Übersetzungstexte werden den Prüflingen zu Beginn der Auswahlzeit vorgelesen. Die Auswahlzeit beträgt 30 Minuten. Spätestens nach Ablauf dieser Auswahlzeit gibt der Prüfling den nicht gewählten Aufgabenvorschlag zurück und beginnt mit der Bearbeitung.“ Ferner gilt wie bisher: Während der zentralen Prüfung sind weitere Hilfen zur Übersetzungsaufgabe (etwa Vokabelangaben oder Konstruktionshilfen) nicht zulässig. Für den Fall, dass missverständliche oder gar fehlerhafte Angaben erläutert, modifiziert oder ergänzt werden sollen, muss dies in Absprache mit der am Prüfungstag erreichbaren Fachaufsicht erfolgen. Nur sie kann - falls erforderlich - auf Grund dieser Anfragen auch für alle problemlösend tätig werden, z.B. mit einer kurzfristigen Nachricht an alle Schulen mit Änderungshinweisen oder notwendigen Hilfen. Vorbereitung Zur Gewöhnung der Schülerinnen und Schüler ist auch weiterhin mindestens eine vorangehende Übungs- oder Semesterklausur in Abiturlänge vorgeschrieben. Die Aufgaben der Zentralabiturjahrgänge 2007 und 2008 können selbstverständlich zur Übung herangezogen werden. Die Aufgaben von 2008 sind beim Institut für Schulqualität (ISQ) unter der Internetadresse http://www.isq-bb.de/Downloadbereich-Zentralabitur-2008.39.0.html abrufbar. Die Aufgaben von 2007 sowie schriftliche Fassungen von 2008 können ggf. bei uns in der Senatsverwaltung angefordert werden. Selbst wenn gedruckte Exemplare nicht mehr zur Verfügung stehen, ist es möglich, sie in Form von pdf-Dateien zugänglich zu machen. Pflichtthemen für die Interpretationsaufgabe - Latein Latein 2009: 1. Kurshalbjahr: 2. Kurshalbjahr: 3. Kurshalbjahr: 4. Kurshalbjahr: Männer und Frauen in der römischen Gesellschaft Von der Republik zum Prinzipat Menschliches Schicksal im Mythos Praktische Philosophie bei den Römern Latein 2010: 1. Kurshalbjahr: 2. Kurshalbjahr: 3. Kurshalbjahr: 4. Kurshalbjahr: Männer und Frauen in der römischen Gesellschaft Von der Republik zum Prinzipat Menschliches Schicksal im Mythos Staatsphilosophie Pflichtthemen für die Interpretationsaufgabe - Griechisch Griechisch 2009: 1. Kurshalbjahr: Sokrates und sein Neuansatz in der Philosophie 2. Kurshalbjahr: Die Rolle der Götter bei Homer 3. Kurshalbjahr: (GK) Der gerechte Staat bei Platon (LK) Der thebanische Sagenkreis 4. Kurshalbjahr: Das Handeln der Mächtigen und die Legitimation von Macht Griechisch 2010: 1. Kurshalbjahr: Sokrates' Verhältnis zu den Sophisten 2. Kurshalbjahr: Frauen bei Homer 3. Kurshalbjahr: (GK) Die Demokratie im Urteil antiker Autoren (LK) Der trojanische Sagenkreis 4. Kurshalbjahr: Schein und Wahrheit Zu beachten ist speziell für Griechisch unbedingt, dass im 3. Kurshalbjahr zwischen Grundund Leistungskurs differenziert wird. Da es hier bisweilen zu Missverständnissen gekommen ist, soll klargestellt werden: Im Leistungskurs ist tatsächlich nur das angegebene LK-Thema zu erwarten, nicht etwa auch das GK-Thema. Da die Pflichtthemen in Griechisch enger formuliert sind als in Latein, besteht die Versuchung, dass der Unterricht des Semesters allzu sehr auf diese Aspekte beschränkt wird. Eine solche 3 Fachbrief Nr. 7 (Latein) und Nr. 5 (Griechisch) Januar 2009 Fokussierung des Unterrichts auf die Pflichtthemen kann aber nicht das Ziel sein; dies würde sowohl dem Lehrplan widersprechen als auch die Gefahr beinhalten, die Übersetzungspraxis in den Zentralautoren für den A-Teil zugunsten der B-Teil-Pflichtinhalte zu vernachlässigen. Hier ist - insbesondere in jahrgangsübergreifenden Kursen mit unterschiedlichen Pflichtthemen - Augenmaß gefordert, um den Schülerinnen und Schülern das nötige Überblickswissen für die Pflichtthemen zu verschaffen, ohne sich jedoch darin zu verlieren. Bewertung Das Bewertungsraster wird 2009 dasselbe bleiben wie 2008. Bitte verfahren Sie also auch in den Semester- und Übungsklausuren entsprechend. Die zur Zeit gültigen Fehler-Noten-Tabellen für die Übersetzungsaufgabe im Abitur und für die Semesterklausuren sind in Kürze als Anhang zu diesem Fachbrief als Online-Fassung zugänglich. In diesem Zusammenhang sei noch einmal auf den bei der Korrektur gegebenen Bewertungsspielraum verwiesen: Die Punktevergabe im B-Teil darf sich neben dem Erwartungshorizont auch an den individuellen Unterrichtsvoraussetzungen orientieren. Es sollen also auch weitere zutreffende Ausführungen, die so nicht im Erwartungshorizont vorkommen, berücksichtigt werden. Für einige moderne Fremdsprachen und andere Fächer steht inzwischen ein sogenanntes "elektronisches Bewertungsraster" zur Verfügung. Es handelt sich dabei um eine Computermaske, in die Teilergebnisse nach Kategorien eingetragen und fachspezifisch gewichtet werden können. Dieses Verfahren soll mittelfristig auch in den Alten Sprachen Verwendung finden. Die Termine für das Zentralabitur 2009 sind: Latein LK : 30.4.2009 Latein GK : 4.5.2009 Griechisch LK : 8.5.2009 Griechisch GK : 4.5.2009 Die Alten Sprachen als 4. Prüfungskomponente im MSA sowie als 5. Prüfungskomponente im Abitur Die Alten Sprachen werden zunehmend sowohl im Mittleren Schulabschluss als 4. Prüfungskomponente als auch im Abitur als 5. Prüfungskomponente gewählt. Diese Entwicklung ist für unsere Fächer sehr erfreulich, auch wenn sie - das zeigt die alltägliche Praxis - mit erheblichem Aufwand seitens der betreuenden Kolleginnen und Kollegen verbunden ist. Die Regelungen, die sich auf Inhalt und Bewertung dieser Prüfungsteile beziehen, sind eher genereller Art. Sie gehen nicht auf fachspezifische Aspekte (von der Themenstellung bis zur Bewertung) ein. Bisher ist aus den Kollegien vor allem die Frage geäußert worden, ob eine Übersetzungsleistung im Zusammenhang mit der Präsentation im MSA, bei BLL bzw. Präsentationsprüfung zwingend (und wenn, in welchem Umfang) erforderlich sei. Schon bei der Formulierung der Themenstellung sollte beachtet werden, dass die Alten Sprachen von ihren Fachleistungen her zunächst einmal Fremdsprachen sind. Keinesfalls soll eine Präsentation primär der Überprüfung von Sprachkenntnissen oder Übersetzungskompetenz dienen. Nach mehrheitlicher Auffassung unserer Fachkolleginnen und -kollegen sollte dennoch ein sprachlicher Anteil (z.B. die Interpretation eines Quellentextes, einer Inschrift, einer zweisprachig aufbereiteten Vorlage) auch bei einer Präsentationsprüfung bzw. einer BLL immer eine Rolle spielen. Auch ohne explizite Vorschrift ist es eine Frage der Verantwortung gegenüber unseren Fächern, dass deren tragende Fachleistungen nicht unbeachtet bleiben. Im Rahmen der Fachkonferenzen sollte diese Thematik daher mit dem Ziel erörtert werden, zu einer möglichst einheitlichen Linie innerhalb der jeweiligen Schule zu gelangen. 4 Fachbrief Nr. 7 (Latein) und Nr. 5 (Griechisch) Januar 2009 Die Klasse 10 in ihrer Scharnierfunktion („Doppelfunktion“) bei verkürztem Bildungsgang (G 8) Zweifellos bilden die Veränderungen, die sich aus dem Wegfall der Einführungsphase ergeben, auch für die Alten Sprachen eine große Herausforderung. Wie für alle ersten und zweiten Fremdsprachen entfällt de facto ein Jahr Unterricht. Bei der Vorbereitung auf den Leistungskurs werden 5 Stunden wöchentlich (Basis plus Profilkurs) auszugleichen sein. Auch wenn die Rahmenlehrpläne (Kerncurricula) dieser Kürzung bereits Rechnung getragen haben, kommt auf die Jahrgangsstufe 10 an Gymnasien die Aufgabe zu, innerhalb des regulären (meist dreistündigen) Unterrichts die Arbeit in den späteren Grund- und Leistungskursen vorzubereiten. Dies kann nur unter Einsatz binnendifferenzierender Maßnahmen erfolgreich sein. Schüler und Schülerinnen, die Ihre Laufbahn in der Sekundarstufe II mit den Fächern Latein und/oder Griechisch fortführen wollen, müssen in besonderer Weise auf die Arbeit im Kurssystem vorbereitet werden. Auch die Klassenarbeiten sollten von ihrem Format her bereits mit Blick auf die Klausuren der Sekundarstufe II konzipiert werden. Eine weitere Herausforderung ergibt sich daraus, dass im Schuljahr 20011/2012 zwei Jahrgänge zum Abitur geführt werden. Auch hier sollte durch Binnendifferenzierung darauf geachtet werden, dass keine Schülergruppe überfordert wird. Wie bisher schon bei jahrgangsübergreifend organisiertem Unterricht oder auch bei der Arbeit in den jetzigen Basiskursen kann der Unterricht in einer gemischten Gruppe dennoch zu sehr positiven Ergebnissen gelangen und insgesamt eine bereichernde Erfahrung für alle sein. Der Doppeljahrgang kann auch dazu führen, dass tragfähige Teilnehmerzahlen insbesondere für die Einrichtung von Leistungskursen zustande kommen. Im Hinblick auf Latein als 3. Fremdsprache (im Wahlpflichtbereich) sollte an den Schulen eine bewusste Planung erfolgen. Um den Schülerinnen und Schülern die Fortführung des Lateinunterrichts in Richtung auf einen Grundkurs bzw. Leistungskurs zu ermöglichen, beginnt an vielen Schulen das Fach bereits in der 8. Jahrgangsstufe als Wahlpflichtfach. Bei der Planung ist weiterhin zu berücksichtigen, dass für den Erwerb des Latinums bei L 3 laut VOGO bis zum Abitur 14 Jahreswochenstunden erforderlich sind. Sonstiges Wettbewerb „Lebendige Antike“ 2009 Zum diesjährigen Wettbewerb unter dem Motto „Alles fließt“ sind Anmeldungen bis zum 1. März 2009 möglich. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.peirene.de/antike/LebendigeAntike2009.pdf Seminarkurs Römisches Recht In Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin (Frau Prof. Möller) wird im kommenden Schuljahr 2009/2010 ein Seminarkurs „Römisches Recht“ an der Hildegard-Wegscheider-Schule geplant. Um die hierfür erforderliche Teilnehmerzahl zu gewährleisten, bietet der dort unterrichtende Kollege an, dass auch Schülerinnen und Schüler anderer Oberschulen an diesem Seminarkurs teilnehmen könnten. Bei Interesse an diesem Vorhaben nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Kollegen Koop (Stephan Koop, E-Mail : KOOPerativ@gmx.de) auf. Fortbildung – Griechisch Unter Leitung von Herrn Dr. Danz (Goethe-Gymnasium, Kontakt: danz@zedat.fu-berlin.de) hat die berlinweite Regionalkonferenz Griechisch im vergangenen Schuljahr ihre Arbeit aufgenommen. Sie dient dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch sowie der Vorbereitung von Fortbildungen und tagt zweimal im Halbjahr. Die rege Teilnahme aller interessierten Kolleginnen und Kollegen (auch über die eine von jeder Schule zu entsendende Person hinaus) ist ausdrücklich erwünscht. 5 Korrekturtabelle Latein/Griechisch – Seite 1 (von 3) Fehlergrenze 56-60 Wörter Fehler Note Punkte bis maximal 0 I+ 15 bis maximal 1,0 I 14 bis maximal 1,5 I13 bis maximal 2,0 II + 12 bis maximal 3,0 II 11 bis maximal 3,5 II10 bis maximal 4,0 III+ 9 bis maximal 4,5 III 8 bis maximal 5,0 III7 bis maximal 5,5 IV + 6 bis maximal 6,0 IV 5 bis maximal 7,0 IV 4 bis maximal 8,5 V+ 3 bis maximal 10,0 V 2 bis maximal 11,5 V1 mehr als 11,5 VI 0 Fehlergrenze 86-90 Wörter Fehler Note Punkte bis maximal 0,5 I+ 15 bis maximal 1,5 I 14 bis maximal 2,5 I13 bis maximal 3,5 II + 12 bis maximal 4,5 II 11 bis maximal 5,0 II10 bis maximal 6,0 III+ 9 bis maximal 7,0 III 8 bis maximal 7,5 III7 bis maximal 8,0 IV + 6 bis maximal 9.0 IV 5 bis maximal 10,0 IV 4 bis maximal 11,5 V+ 3 bis maximal 13,0 V 2 bis maximal 14,5 V1 mehr als 14,5 VI 0 61-65 Wörter Fehler Note Punkte 0 I+ 15 1,0 I 14 1,5 I13 2,0 II + 12 3,0 II 11 3,5 II10 4,0 III+ 9 4,5 III 8 5,0 III7 5,5 IV + 6 6,5 IV 5 7,5 IV 4 9,0 V+ 3 10,5 V 2 12,0 V1 12,0 VI 0 91-95 Wörter Fehler Note Punkte 0,5 I+ 15 1,5 I 14 2,5 I13 3,5 II + 12 4,5 II 11 5,0 II10 6.0 III+ 9 7,0 III 8 8,0 III7 8,5 IV + 6 9,5 IV 5 11,0 IV 4 12,5 V+ 3 14,0 V 2 15,5 V1 15,5 VI 0 66-70 Wörter Fehler Note Pkte 0 I+ 15 1,0 I 14 1,5 I13 2,5 II + 12 3,5 II 11 4,0 II10 4,5 III+ 9 5,0 III 8 5,5 III7 6,0 IV + 6 7.0 IV 5 8,0 IV 4 9,5 V+ 3 11,0 V 2 12,5 V1 12,5 VI 0 96-100 Wörter Fehler Note Punkte 0,5 I+ 15 1,5 I 14 2,5 I13 3,5 II + 12 5,0 II 11 5,5 II10 6,5 III+ 9 7,5 III 8 8,0 III7 9,0 IV + 6 10,0 IV 5 11,5 IV 4 13,0 V+ 3 15,0 V 2 16,5 V1 16,5 VI 0 71-75 Wörter Fehler Note Pkte 0 I+ 15 1,0 I 14 1,5 I13 2,5 II + 12 3,5 II 11 4,0 II10 4,5 III+ 9 5,5 III 8 6,0 III7 6,5 IV + 6 7,5 IV 5 8,5 IV 4 10,0 V+ 3 11,5 V 2 13,0 V1 13,0 VI 0 101-105 Wörter Fehler Note Punkte 0,5 I+ 15 1,5 I 14 2,5 I13 3,5 II + 12 5,0 II 11 5,5 II10 6,5 III+ 9 7,5 III 8 8,5 III7 9,5 IV + 6 10,5 IV 5 12,0 IV 4 13,5 V+ 3 15,5 V 2 17,0 V1 17,0 VI 0 76-80 Wörter Fehler Note Pkte 0 I+ 15 1,0 I 14 2,0 I13 3,0 II + 12 4.0 II 11 4,5 II10 5,0 III+ 9 6,0 III 8 6,5 III7 7,0 IV + 6 8.0 IV 5 9,0 IV 4 10,5 V+ 3 12,0 V 2 13,5 V1 13,5 VI 0 106- 110 Wörter Fehler Note Punkte 0,5 I+ 15 2,0 I 14 3,0 I13 4,0 II + 12 5,5 II 11 6,0 II10 7,0 III+ 9 8,0 III 8 9,0 III7 10,0 IV + 6 11,0 IV 5 12,5 IV 4 14,0 V+ 3 16,0 V 2 17,5 V1 17,5 VI 0 81-85 Wörter Fehler Note Pkte 0 I+ 15 1,0 I 14 2,0 I13 3,0 II + 12 4.0 II 11 4,5 II10 5,5 III+ 9 6,5 III 8 7,0 III7 7,5 IV + 6 8,5 IV 5 9,5 IV 4 11,0 V+ 3 12,5 V 2 14.0 V1 14,0 VI 0 111-115 Wörter Fehler Note Punkte 0,5 I+ 15 2,0 I 14 3,0 I13 4,0 II + 12 5,5 II 11 6,5 II10 7,5 III+ 9 8,5 III 8 9,5 III7 10,5 IV + 6 11,5 IV 5 13,0 IV 4 14,5 V+ 3 16,5 V 2 18,0 V1 18,0 VI 0 Korrekturtabelle Latein/Griechisch – Seite 2 (von 3) Fehlergrenze 116-120 Wörter Fehler Note Punkte bis maximal 0,5 I+ 15 bis maximal 2,0 I 14 bis maximal 3,0 I13 bis maximal 4,5 II + 12 bis maximal 6,0 II 11 bis maximal 7,0 II10 bis maximal 8,0 III+ 9 bis maximal 9,0 III 8 bis maximal 10,0 III7 bis maximal 11,0 IV + 6 bis maximal 12,0 IV 5 bis maximal 13,5 IV 4 bis maximal 15,0 V+ 3 bis maximal 17,0 V 2 bis maximal 18,5 V1 mehr als 18,5 VI 0 Fehlergrenze 146-150 Wörter Fehler Note Punkte bis maximal 1,0 I+ 15 bis maximal 2,5 I 14 bis maximal 4,0 I13 bis maximal 5,5 II + 12 bis maximal 7,5 II 11 bis maximal 8,5 II10 bis maximal 10,0 III+ 9 bis maximal 11,5 III 8 bis maximal 12,5 III7 bis maximal 13,5 IV + 6 bis maximal 15,0 IV 5 bis maximal 16,5 IV 4 bis maximal 18,0 V+ 3 bis maximal 20,0 V 2 bis maximal 22,0 V1 mehr als 22,0 VI 0 121-125 Wörter Fehler Note Punkte 0,5 I+ 15 2,0 I 14 3,0 I13 4,5 II + 12 6,0 II 11 7,0 II10 8,0 III+ 9 9,5 III 8 10,5 III7 11,5 IV + 6 12,5 IV 5 14,0 IV 4 15,5 V+ 3 17,5 V 2 19,5 V1 19,5 VI 0 151-155 Wörter Fehler Note Punkte 1,0 I+ 15 2,5 I 14 4,0 I13 5,5 II + 12 7,5 II 11 8,5 II10 10,0 III+ 9 11,5 III 8 12,5 III7 14,0 IV + 6 15,5 IV 5 17,0 IV 4 19,0 V+ 3 21,0 V 2 23,0 V1 23,0 VI 0 126-130 Wörter Fehler Note Punkte 0,5 I+ 15 2,0 I 14 3,5 I13 5,0 II + 12 6,5 II 11 7,5 II10 8,5 III+ 9 9,5 III 8 10,5 III7 11,5 IV + 6 13,0 IV 5 14,5 IV 4 16,0 V+ 3 18,0 V 2 20,0 V1 20,0 VI 0 156-160 Wörter Fehler Note Punkte 1,0 I+ 15 2,5 I 14 4,0 I13 6,0 II + 12 8,0 II 11 9,0 II10 10,5 III+ 9 12,0 III 8 13,0 III7 14,5 IV + 6 16,0 IV 5 17,5 IV 4 19,5 V+ 3 21,5 V 2 23,5 V1 23,5 VI 0 131-135 Wörter Fehler Note Punkte 0,5 I+ 15 2,0 I 14 3,5 I13 5,0 II + 12 6,5 II 11 7,5 II10 8,5 III+ 9 10,0 III 8 11,0 III7 12,0 IV + 6 13,5 IV 5 15,0 IV 4 16,5 V+ 3 18,5 V 2 20,5 V1 20,5 VI 0 161-165 Wörter Fehler Note Punkte 1,0 I+ 15 2,5 I 14 4,0 I13 6,0 II + 12 8,0 II 11 9,0 II10 10,5 III+ 9 12,0 III 8 13,5 III7 15,0 IV + 6 16,5 IV 5 18,0 IV 4 20,0 V+ 3 22,0 V 2 24,0 V1 24,0 VI 0 136-140 Wörter Fehler Note Punkte 1,0 I+ 15 2,5 I 14 4,0 I13 5,5 II + 12 7,0 II 11 8,0 II10 9,0 III+ 9 10,5 III 8 11,5 III7 12,5 IV + 6 14,0 IV 5 15,5 IV 4 17,0 V+ 3 19,0 V 2 21,0 V1 21,0 VI 0 166-170 Wörter Fehler Note Punkte 1,0 I+ 15 3,0 I 14 4,5 I13 6,5 II + 12 8,5 II 11 9,5 II10 11,0 III+ 9 12,5 III 8 14,0 III7 15,5 IV + 6 17,0 IV 5 19,0 IV 4 21,0 V+ 3 23,0 V 2 25,0 V1 25,0 VI 0 141-145 Wörter Fehler Note Punkte 1,0 I+ 15 2,5 I 14 4,0 I13 5,5 II + 12 7,0 II 11 8,0 II10 9,5 III+ 9 11,0 III 8 12,0 III7 13,0 IV + 6 14,5 IV 5 16,0 IV 4 17,5 V+ 3 19,5 V 2 21,5 V1 21,5 VI 0 171-175 Wörter Fehler Note Punkte 1,0 I+ 15 3,0 I 14 4,5 I13 6,5 II + 12 8,5 II 11 10,0 II10 11,5 III+ 9 13,0 III 8 14,5 III7 16,0 IV + 6 17,5 IV 5 19,5 IV 4 21,5 V+ 3 23,5 V 2 25,5 V1 25,5 VI 0 Korrekturtabelle Latein/Griechisch – Seite 3 (von 3) Fehlergrenze bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal bis maximal mehr als 176-180 Wörter Fehler Note Punkte 1,0 I+ 15 3,0 I 14 5,0 I13 7,0 II + 12 9,0 II 11 10,5 II10 12,0 III+ 9 13,5 III 8 15,0 III7 16,5 IV + 6 18,0 IV 5 20,0 IV 4 22,0 V+ 3 24,0 V 2 26,0 V1 26,0 VI 0 181-185 Wörter Fehler Note Punkte 1,0 I+ 15 3,0 I 14 5,0 I13 7,0 II + 12 9,0 II 11 10,5 II10 12,0 III+ 9 13,5 III 8 15,0 III7 16,5 IV + 6 18,5 IV 5 20,5 IV 4 22,5 V+ 3 24,5 V 2 26,5 V1 26,5 VI 0 186-190 Wörter Fehler Note Punkte 1,5 I+ 15 3,5 I 14 5,5 I13 7,5 II + 12 9,5 II 11 11,0 II10 12,5 III+ 9 14,0 III 8 15,5 III7 17,0 IV + 6 19,0 IV 5 21,0 IV 4 23,0 V+ 3 25,5 V 2 27,5 V1 27,5 VI 0 191-195 Wörter Fehler Note Punkte 1,5 I+ 15 3,5 I 14 5,5 I13 7,5 II + 12 9,5 II 11 11,0 II10 12,5 III+ 9 14,5 III 8 16,0 III7 17,5 IV + 6 19,5 IV 5 21,5 IV 4 23,5 V+ 3 26,0 V 2 28,0 V1 28,0 VI 0 196-200 Wörter Fehler Note Punkte 1,5 I+ 15 3,5 I 14 5,5 I13 7,5 II + 12 10,0 II 11 11,5 II10 13,0 III+ 9 15,0 III 8 16,5 III7 18,0 IV + 6 20,0 IV 5 22,0 IV 4 24,0 V+ 3 26,5 V 2 28,5 V1 28,5 VI 0 201-205 Fehler Note Punkte 1,5 I+ 15 3,5 I 14 5,5 I13 7,5 II + 12 10,0 II 11 11,5 II10 13,5 III+ 9 15,5 III 8 17,5 III7 19,5 IV + 6 20,5 IV 5 22,5 IV 4 24,5 V+ 3 27,0 V 2 29,0 V1 29,0 VI 0
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.