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Full text: Berlin / Lindenberg, Paul (Public Domain) IssueBdch 6 Die weitere Umgebung Berlins : Potsdam und der Spreewald (Public Domain)

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1781 durch Frie 
Friedrich Wilhe 
gestellt. 
Das Schlof 56 arf als eine der schönsten Schöpfungen 
der Rokoko-se n benet wettean An einer Länge von 
ca. neunzig und einen fe von eo n Metern tritt der 
mit einer kupfergedeckten Kephel gennn elbau etwas aus 
der Fassade herbvor während daß G⸗7— welches durch eine 
Balustrade mit Kindergrrvyen »un Vasen geschmückt wird, 
durch Sandstein-Hermen-RaAden, welche Waldgötter und 
Göttinnen darstellen, getragen wird. Vor dem Schloß breiten 
sich üppige Rasenflächen aus, geziert durch eine Adamsche 
Flora mit dem Amor und durch eine liegende Kleopatra. 
Unter dieser wollt— Friedrich ruhen, wie er es in seinem 
Testament *5„Meine Ruhestätte sei auf Saussouci, 
oben auf den t in einem Grabe, das ich mir zurichten 
ließ.“ Sein Munse sollte nicht in Erfüllung gehen; unter 
der Flora dagegen haben die elf Windspiele des Königs ihr 
Grab gefunden. Von bezauberndem Liebreiz ist der Ausblick 
von dieser Terrasse, die im größeren Halbkreise von Hermen— 
pfeilern mit den iisten rö. cher Kaiser eingesäumt wird: 
— D0 
den grün ipfeln hintn n blau die Wellen der 
Havel um zeut freundlich die Lüeene Potsdams herüber. 
Auch wenn zeir uns der Rückseite des Schlosses, das hier mit 
einer weitgezogenen Säulenkolonnade umgeben ist, zuwenden, 
kann sich unser Auge nicht sctt sehen an den üppigen Wal—⸗ 
dungen, die sich von hier weithin ausdehnen und aus welchen 
sich romantisch der Ruinenberg erhebt. 
Betreten wir das Innere des Schlosses, welches Jahre hin⸗ 
durch während der Sommermonate von Friedrich Wilhelm IV. 
und seiner Gemahlin bewohnt worden war, so gelangen wir 
zunächst in das auf der Rückseite liegende Parolezimmer und 
von diesem aus in den Speise- oder Marmorsaal. Die Decke 
desselben stützen sechzehn korinthische Säulen aus weißem 
die weitere Umgebung Berlins. 
Ulhelm II. renoviert und später von 
*utft und nicht mehr in Dienst
	        
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