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Stimmungsbilder Eine von vielen

Full text: Berlin / Lindenberg, Paul (Public Domain) Ausgabe Bdch 4 Stimmungsbilder (Public Domain)

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Verliner Stimmungsbilder. 
sich drei blondköpfige kleine strerne Beraus an ihrem 
Rockschooßef bielten, die * Lautem Wort⸗ 
schwall. te dic r dem Fenster 
gesehen und cuch sofort d 6 der das Zimmer für 
das Fränlein gemiethet, erk.“ Wer wäre wohl der Bru— 
der des Fruͤulcins oder gar der Verlobte, doch das ginge 
sie ja schliezglie; nichts an wenn es nur dem Fräulein bei 
ihr gefiele, und was an ihr Ege, das würde sie schon dazu 
thun. sie wären ja honette c 75.“ 
Sie waren nun in das cö eingetreten, ein 
schmales, zweifenstriges Gemat) in dem es schon dunkel 
war, nur die schneeweißen Garditec bcn sich wirksam 
hervor und von dem ebetfeaan rrißen Tischtuche 
ein stark duftender, wind gebundenez enstrauß, den 
Heinz heut8Er sagte dac fr nicht, er fagte 
überhaupt: . rünzchen war nern empört, 
daß er sic un car der Gegenwart der wirthin befreite, 
welche wi 5*ie llcinc PorzeAcn Ape anzündete, 
erzähl⸗ VLicser Stube ein Stadent an drei 
Jahr ayInt und hier auch sein Examen ge— 
me rarzchen stand es allerdings fest, daß 
sie 5e —⏑ * bei dieser schwatz- 
hat , in dictfe unbehaglichen 
Wad telt Agen, wenn er 
das war dc .. ijhren Besuch er— 
w. was ihre So und wo sollte sie hier nur 
daß vicr hinstelenn Hätte sich Heinz wohl auch 
sagen könnacn — freilich, wo sollte er es her haben, sich in 
die Empfindungen Anderer hineinleben zu können! — Er 
machte sich mit den Koffern zu schaffen und Frau Bärlein 
war ihm dabei behilflich und berichtete ihm dabei, nachdem 
sie gehört, daß er bei Borsig arbeite, von einem ihrer Nef— 
fen, der auch bei Borsig gewesen wäre und sich nun in Ruß— 
land in einer Maschinenfabrik unsinnig viel Geld verdiene. 
Während sie dies erzählte, hielten sich angstvoll ihre
	        
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