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I. Baulicher Teil

Full text: Das Elektrizitätswerk der Gemeinde Steglitz (Public Domain)

Der Eingangsflur dient als Warteraum für das Publikum und ist demgemäß aus- 
gestattet. Die Bureauräume haben Linoleumfußboden, Ölpaneel von 1'/2 Meter 
Höhe und darüber Kalkfarbenanstrich erhalten. Die Zimmer für den Direktor 
und den Assistenten sind tapeziert. Stahljalousien und Vorhänge bieten Schutz 
gegen die Sonne. Dem Geschäftsbetriebe dienen eine Telephon- und eine 
Uhrenanlage; drei äußere Uhren (am Turm) und fünf innere Uhren werden 
durch eine Hauptuhr reguliert. Die Erwärmung der Räume erfolgt hier ebenso 
wie in den Wohnungen durch eine von Frischdampf gespeiste Warmwasser- 
Zentralheizung. Zur Belüftung der Räume sind die oberen Flügel der Fenster 
als Kippflügel ausgebildet. 
Die Wohnung des Direktors liegt an der Birkbuschstraße im Ober- 
geschoß und besteht aus fünf Zimmern nebst Zubehör. 
Im Sockelgeschoß unter den Verwaltungsräumen liegt die Wohnung des 
Maschinenmeisters (drei Stuben, Kammer, Küche) und die eines Heizers (zwei 
Stuben, Kammer, Küche). 
Über die Bauzeiten sei noch folgendes erwähnt. 
Zuerst wurden die Unterwasserkanäle am 14. Mai 1910 in Angriff ge- 
nommen. Der eigentliche Hochbau begann am 5. Juli 1910. Die Ausführungs- 
zeit war kurz bemessen und demgemäß das Tempo der Ausführung sehr 
schnell. Als am 22. Oktober das Richtefest gefeiert wurde, waren überall die 
Sparrenlagern aufgebracht und der Schornstein fast fertiggestellt. Der Probe- 
betrieb wurde bereits am 28. Februar 1911 eröffnet und am 15. März bezog das 
Bureau seine neuen Räume. 
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die Zentrale. 
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