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Nachtrag

Full text: Polizei-Vorschriften für Rixdorf / Bluhm, Ewald (Public Domain)

nahme der Flaschen für Acetylen und für Acetylenlösungen, so zu be— 
messen husw. wie bisher).“ 
Als Absatz 2 wird neu hinzugefügt: 
„Die Wandstärken der Behälter für Acetylen und Acetylenlösungen 
iind so zu bemessen, daß ihre schwächste Stelle bei dem Probedrucke (8 4) 
nicht über 8 Kilogramm auf das Quadratmillimeter beansprucht wird.“ 
c) Zu 8 4. Absatz 2 wird, wie folgt, abgeändert: 
Am Schlusse des Absatzes hinter: 
„flüfsiges Chlorkohlenoxyde. 
vird hinzugefügt: 
„Flüssiges Chlormethys..... 
tlüssiges EChloräthyl 
Absatz 3 erhält folgende Fassung: 
„Der Probedruck muß bei den Behältern für Acetylenlösungen min— 
destens 40 Atmosphären Ueberdruck betragen, bei den übrigen ver— 
dichteten Gasen um 50 Proszent höher sein als der Füllungsdruck, diesen 
ber mindestens um Atmosphären übersteigen.“ 
Absatz 5 erhält folgende Fassung: 
„Die Wasserdruckprobe aller im Verkehre befindlichen geschlossenen 
Behälter für verflüfsigte und verdichtete Gase ist in regelmäßigen 
Fristen zu wiederholen. Behälter für Ehlor, schweflige Säure, EChlor— 
tohlenoryd, Chlormethyl und CEhloräthyl dürfen nicht gefüllt werden, 
nmenn seit dem Tage der letzten Druckprobe mehr als 2 Jahre, Behälter 
für die ührigen verflüfsigten oder verdichteten Gase, wenn seit dem Tage 
der letzten Druckbrobe mehr als 5 Jahre verflossen sind. Die Wieder— 
holung in kürzeren Fristen ist zulässig. Für die Höhe des Probedrucks 
zei den regelmäßigen Druckproben sind dieselben Bestimmungen wie für 
erste Druckproben maßgelend. Bei den wiederholten Prüfungen ist es 
nicht erforderlich, die Behälter auszuglühen.“ 
Absatz 6 tritt neu hinzu, wie folgt: 
„Einer regelmäßigen Wiederholung der Truckprobe bedarf es nicht 
dei den Behältern für Acerylenlösungen. Bei diesen sind nach fünf— 
jähriger Benutzung herausgreifende Prüfungen anzustellen, wobei 
ib Prozent der jährlich beschaffteu Gefäße, mindestens jedoch ein Gefäß, 
boreitzustellen ist. Von diesen Gefäßen muß der Sachverständige eine 
ihm angemessen scheinende Anzahl auf Festigkeit und Abnutzung sowie 
auf Beschaffenbeit der porösen Masse vrüfen.“ 
c) Zu 8 da. 
Ziffer Absatz 3 erhält folgenden Zusatz: 
.. ... 10 Prozent der geprüften Flaschen. Bei Flaschen für 
Aceilenlösungen gilt als Leergewicht das Gewicht der mit den porösen 
Massen und mit dem Lösungsmittel (Aceton) gefüllten Flaschen. Neue 
Flaschen dieser Art sind von dem Prüfenden vor der Verwendung auch 
auf die Beschaffenheit der porösen Masse und die zulässige Füllung mit 
dem Lösungsmittel (8 8) z3u prüfen.“
	        
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