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Vierter Teil. Gesundheits-Polizei

Full text: Polizei-Vorschriften für Rixdorf / Bluhm, Ewald (Public Domain)

1. In Anstalten mit mehr als 10 Betten müssen ausnahmslos 
Tageräunt und Erholungsplätze vorgesehen werden. 
2. Bnstalten, welche Tageräume haben, darf die Größe des 
Luftraume a den Schlafzimmern für den Kopf nicht unter 20 chm 
bei 85450m lichter Höhe betragen, außerdem müssen in den Tage⸗ 
räumen bei gleicher Höhe mindestens 4qm Grundfläche für den Kopf 
vorhanden sein. 
Bei Kranken unter 1. Jahren grnügen für den Kopf in den 
Schlafzimmern 15 chm Luftraum; Sngeräumen 8 qm Grund— 
fläche. 
3. Anstallen, welche kein 
Kranken mindestens 39 ehr 
mindestens je 25ß chm Lujtran 
4. Bettlägerigen Kranken (welche bei Berechnung des Bedarfs an 
Tageraum in Wegfall kommen können) ist im Schlaf⸗mmer mindestens 
30 cbm Luftraum zu gewähren. Für jeden lauten, sich vernachlässigen— 
den oder nicht sauberen Kranken müssen 
a) wenn er bettlägerig ist, in den Schlafzimmern mindestens 
30 ehm Luftraum, 
b) wenn er nicht bettlägerig ist, mindestens 53 4m Grundfläche in 
den Tageräumen 
oorhanden sein. 
Bei Kranken solcher Art unter 14 Jahren genügen für den Kopf 
in den Schlafräumen 25 chm Luftraum und für »dn nicht VBett 
lägerigen in den Tageräumen 4 a4m Grundfläche. 
5. Zur Absonderung störender Kranker muß mindestens ein Eingel- 
raum vorhanden sein, dessen Luftraum nicht unter »9 chm befragen 
darf. 
. Auf dem Erholungsplatz (5 7, Ziffer 2), welcher mindestens 
30 qm Fläche für den Kopf enthalten muß, ist für schattige Vlätze 
Sorge zu tragen. 
89. 
Allen Krankenzimmern muß während der Heizperiode frische Luft 
in einer die Kranken nicht belästigenden Weise zugeführt werden. Die 
verbrauchte Lufit muß in gecianeter Weise abgeführt werden. 
810. 
Die Fenster der Krankenzimmer, der von den Kranken benutzten 
Nebenräume, der Flure. Gänge und Treppen müssen leicht zu öffnen 
sein und mit Lüftungseinrichtung versehen werden. 
811. 
Für alle Krankenzimmer, von Kranken benutzte Nebenräume, Flure 
und Gänge muß eine genügende Erwärmung und Lufterneuerung vor⸗— 
gesehen werden. Hierbei ist der Belästigung durch strahlende Wärme, 
jeder Ueberhitzung der Luft an den Heigflächen und jeder Beimengung 
von Rauchgasen vorzubeugen sowie die Staubentwickelung bei der Be— 
dienung der Heizeinrichtung möalichst zu verhüten.
	        
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