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Dritter Teil. Bau-Polizei

Full text: Polizei-Vorschriften für Rixdorf / Bluhm, Ewald (Public Domain)

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Kellerfußbodens bezw. wo kein Keller vorhanden ist, von der Oberkante 
des Fußbodens des Erdgeschosses bis zur Oberkante des Hauptgesimses. 
8. Eine nach denselben Grundsätzen aufgestellte Rauminhalts— 
berechnung ist jedem Antrage auf Verlängerung eines vor dem 1. April 
1900 erteilten Bauscheines beizufügen. 
9. Bei Nachsuchung der baupolizeilichen Genehmigung zu erheb— 
licheren Um- und Erweiterungsbauten ist auf dem Bauplane eine Be— 
rechnung des kubischen Inhaltes derjenigen Räume einzutragen, um 
deren Neuanlage oder Umgestaltung es sich handelt. 
Potsdam, den 13. August 1900. 
Der Regierungspräsident. 
Rixdorf, den 10. September 1900. 
Vorstehende Bekanntmachung wird hierdurch veröffentlicht. 
Der Polizei⸗Direktor. 
J. V.: Bocesel. 
Bekanntmachung vom 10. September 1900. 
Auf Grund des 8 28 Ziffer 6 und 8 48 der Baupolizei-Ordnung 
bom 22. August 1898 für die Umgebung von Berlin werden über die 
mit dem Antrage auf baupolizeiliche Genehmigung einzureichenden Bau— 
vorlagen für den innerhalb der Ringbahn liegenden Teil des Poligei— 
bezirks Rixdorf folgende weitere Vorschriften gegeben: 
1. Sämtliche Baugesuche mit Ausnahme der unter Ziffer 5 und 6 
dieser Bekanntmachung aufgeführten, sind bei der Königlichen Poligzei— 
Direktion in zwei Exemplaren einzureichen. 
2. Die Bauvorlagen (Baupläne, Lagerpläne und Detailzeichnungen) 
sind auf Kopierleinwand oder auf dauerhaftem oder mit Leinwand 
unterzogenem Papier zu zeichnen. 
3. Sämtliche Bauvorlagen, mit Ausnahme der unter Ziffer d und 6 
dieser Bekanntmachung aufgeführten, sind in je drei Exemplaren von 
dem Bauherrn und dem verantwortlichen Bauunternehmer unter— 
schrieben einzureichen. 
Die sämtlichen zu je einem vollständigen Projettexemplar gehörigen 
Bauvorlagen sind auf der Rückseite an einer nach der Zusammenfaltung 
sichtbaren Stelle mit J bezw. 11 und III zu begzeichnen und fortlaufend 
mit arabischen Ziffern zu numerieren; an derselben Stelle ist der 
Inhalt der betreffenden Bauvorlage kurz zu bezeichnen, z3. B. J Nr. 
Grundriß des 1. und 2. Stockwerkes ꝛc. 
4. Der Lageplan, welcher regelmäßig bei Errichtung neuer bau— 
licher Anlagen, sowie bei der Durchbrechung oder wesentlichen Verände⸗ 
cung der äußeren Umfassungswände bestehender baulicher Anlagen, 
auf Erfordern auch in sonstigen Fällen vorzulegen ist, und der auf 
diesseitiges Verlangen von einem vereideten Landmesser oder Feldmesser 
zu beglaubigen ist, muß außer der Einzeichnung der den folgenden 
Berechnungen zugrunde liegenden Maße enthalten:
	        
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