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XIII. Abschnitt. Strom-Polizei

Full text: Bürgerbuch für die Stadt Charlottenburg / Kuhlow, Gustav (Public Domain)

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Strom⸗Polizei. 
.. onung 
der Schenferstentertenen et unbeisben Chartottenburger Schleuien. 
Tarif von . März 1885. (A.Bl. S. 132. 
An Gebühren sind »richten: 
für jedes Fahrzeug 
für jede Plötze Floßholßz.... 
sfür jeden Handkahn und für jeden Fischdröbel, welcher eine 
besondere Durchschleusung fordert 143 
Gebührenfrei sind: 
a) Handlähne und Fischdröbel als Miitschleuser, 
ny Fahrzeuge und Flöße, welche den Hofhaltungen des Kaiserlich König 
lichen Hauses gehören oder Reichs- oder Staatseigenthum sind, 
auf Vorzeigung von Freipässen alle diejenigen Fahrzeuge und Flöße, 
welche ohne sich in dem vorbezeichneten Besitze zu befinden, ausschließlich 
Gegenstände für unmittelbare Rechnung des Teutschen Reichs, des 
Preußischen Staates oder für die Haushaltungen des Kaiserlich 
Königlichen Hauses befördern. 
Die Gebühren sind an den Schleusenmeister zu entrichten. 
Die Schleusenknechte dürfen Gehühren zer Geschenke weder fordern 
annehmen. 
Potsdam und Berlin, den — 
Der Regierungs-Präsident. 
noch 
Schletnenbetriekt noagen. 
!. vom 9. Novembet 70 
Unter Auf ung der im 5Bl. von 7 29 veröffentlichten Bek. 
vom 20. März 1886 wird hiermit bezüglich des Schleusenbetriebes an Sonn— 
und Festtegen an den mir unterstellten Wasserstraßen Folgendes angeordnet: 
8 1. Am Neujahrs- und Charfreitage, sowie am 1. Tage der drei 
großen Fesie, Weihnachten, Ostern und Psingsten wird überhaupt nicht 
geschleust. Eine Ausnahme hiervon machen nur diesenigen Personendampjsschiffe, 
welche nach einem der zuständigen Polizeibehörde und dem Wasserbauinspekttor 
eingereichten Fahrplane sich auf regelmäßiger Fahrt befinden, oder deren 
Ankunstszeit vor der Schleuse spätestens am vorhergehenden Tage dem Schleusen— 
meister schriftlich angezeigt ist. 
5 2. An den übrigen Sonn- un— 
von 8 bis 2 Uhr und von 6 Uhr« 
Hauptwasserstraßen, und zwar 
a) der Havel-Oder-Wasserstraße von Cnandan Hohensaaten, 
b) der Spree-Oder-Wasserstraße von Tpandau bi Fürstenberg a. O., 
) der unteren Havelwasserstraße von Rathenow dis Spandau. 
von 8 bis 5 Uhr und von 7 Uhr abends ab bei den Schleusen an 
allen übrigen mir unterstellten Wasserstraßen. 
Ausnahmen finden jedoch zu A und B statt: 
bei Personendampfschiffen, welche nach einem der zuständigen Polizei— 
behörde und dem Wasserbauinspektor eingereichten Fahrplane sich auf 
— 
spaͤtestens am vorhergehenden Tage dem Schleusenmeister schriftlich 
angezeigt ist. Tiese gehen den unter Nr. 2 bezeichneten Fahrzeugen 
vor und müssen möalichst ohne Aufenthalt durchgeschleust werden. 
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