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III. Abschnitt. Ordnungs-Polizei

Full text: Bürgerbuch für die Stadt Charlottenburg / Kuhlow, Gustav (Public Domain)

Irdnungs Polizei. 
Vor— 
Fa- 
5taund 
Geburts 
— 
Staatso 
Angabe, 
ob die neu bezogene Woh— 
tung im eigenen Pause 
liegt, ob sie vom Huus— 
eigenthümer gemiethet oder 
yon einem Mliethec und 
welchem in Aiftermiethe 
zenommen ist oder ob sie 
in einer Schlafstelle be— 
steht. 
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oder 
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den ten 
Datum der Abgabe der Meldungen 
an den betreffenden Beamten.) 
Name 
Standesbezeichnung de 
3u. dung Verpflichteten.) 
(Rückseite der Abmeldung.) 
ungen. 
Die Meldungen sind in einem Hicke!) in den Amtsbezirken Rixdorf, 
Schöneberg, Wilmersdorj, Lichternerg mReinickendorf, Weißensee und Stralau— 
Rummelsburg in zwei Stücken — bei dem Gemeinde- oder Gutsvorsteher, in 
den Städten bei der Polizeiverwaltung einzuxeichen. Sie müssen innerhatb 
ß3 Tagen nach dem Einritt der Wohnungsveränderung erstattet werden, dabei 
wird der erste Umzugstag nicht mitgerechnet. Bei Wohnungsveränderungen, 
welche von Familien vorgenommen werden, sind in der Abmeldung die Namen 
der Ehefrau und der Kinder nicht mit auszunehmen, sondern nur das Familien 
oberhaupt mit dem Zusatze: „nebst Familie“. Zur Vollständigkeit der Namens— 
bezeichnung in der ersten Spalte der „Abmeldung“ gehört: bei Frauen die 
Angabe des Zunamens, welchen sie bei ihrer Geburt, und desjenigen, welchen 
sie in etwa früheren Ehen geführt haben, bei Minderjährigen die Angaben 
der Namen sowie des Standes oder Gewerbes der Eltern oder der Muͤtter. 
Der Familienstand, Spalte 2, wird durch die Ungabe bezeichnet, ob Jemand 
verheirathet, Wittwer (Wittwe) oder ledig ist. In die Spatte 8 ist die 
Staatseinkommensteuernummer des laufenden Jahres einzutragen. Erfolgt der 
Umzug eines Staatseinkommensteuerpflichtigen vor Zustellung der Einkommen— 
steuerveranlagungsbenachrichtigung oder einer Einkommeñnsteuerquittung 
des laufenden Jahres, so ist statt der Einkommensteuernummer des laufenden 
Jahres diejenige aus dem Vorjahre- unter Beisügung der Jahreszahl einzu— 
tragen. Um zur richtigen Ausfüllung der Spalte 8 jederzeit im Stande zu 
sein, empfiehlt es sich daher für die zur Einkommensteuer veranlagten Personen. 
ihre Einkommensteuer-Veranlagungsbenachrichtigung oder eine Einkommen. 
steuerquittung des Vorjahres so lange aufzubewahren, bis ihnen die Ein— 
kommensteuerbenachrichtigung oder eine Einkommensteuerquitkung für das 
laufende Jahr, zugegangen ist. Bei garnicht besteuerten Wersonen ist in 
Spalte 8. 0 einzutragen. 
Die angemessene Ausfüllung der Spalte 8 ersetzt die im 8 61 des Ein 
kommensteuergesetzes beim Umzuge vorgeschriebene besondere steuerliche Anmeldung 
Bem—? 
) In Charlottenburg sind die Meldungen in zwei Stücken bei dem zuständigen Polizei 
Revier einzureichen. P. V. vom 22. IV. 1898. — S. 37,38. —
	        
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