Path:
VI. Abschnitt. Straßen-Polizei

Full text: Bürgerbuch für die Stadt Charlottenburg / Kuhlow, Gustav (Public Domain)

76 
Straßen-Polizei 
F 40. Reiter mit Handpferden dürfen nicht anders wie im Schritt 
reiten. 
8 41. Die Bestimmungen der 88 20, 24, 27, 28 und 32 fiinden auch 
für Reiter Anwendeang. 
Zweiter Abschnitt. 
Ueber die Beeinträchtigung und Beschränkung des Verkehrs. 
5) Durch den Viehtrieb und Viehtransport. 
Z 42. Während der Hauptkirchenstunden ist das Viehtreiben auf allen 
öffentlichen Straßen und Plaͤtzen verboten. 
Diese Bestimmung ist abgeändert durch die P-V. vom 25. Oktober 1887 
N. J.Bl. Nr. 253) betreffend das Vers 225:ceibens, welche wie 
folgt lautet: 
„Auf Grun Gesetzes vom 11. März 1859 über 
die P Verw. bem 2 Caesetzes über die A. L.V. vom 
30 1883 verorone che Polize-Direktion unter Zustimmung 
des rietats für den Stattferis Charlottenburg was folgt: 
.. Vom 1. Januar 1888 an ist alles Viehtreiben auf den 
öffentlichen Straßen und Plätzen der Stadt Charlottenburg, mit Aus— 
nahme der im 8 2 bezeichneten Gebietstheile, verboten. 
82. Das im 8 1 festgesetzte Verbot findet keine Anwendung au' 
moͤrdlich der Spree und weñlich der Ringbahn gelegenen Gebiets 
theile. 
8 3. Uebertretungen dieser Verordnung ziehen eine Geldstrafe bis 
30 Mark, earrrügensfalle ensrechende Haft nach sich. 
Charl 25. Oktober 587 
nigliche Poli⸗ Direktion.“ 
tronsnAtiat —her d Schafe düruürfen nicht 
Die mit“ 
geknebelt werde 
Das Pferdeschwemmen ren den van dar Polizeibehörde zu be— 
zeichnenden Stellen 5 
8 43. 
werden. 
Auch bei ledien 
ohne Mundstück — 
Durch mangeéelhafte Beau*'? una der Hunde. 
840 —aujsßgehoben durch die ug vom 11. Februar 1878 
betr. den orbzwang der Hunde. — 31. Ar. 21. 
„Auf Grund der 88 5 und é des Gesetzes über die PeVerw. vom 
11. März 1850 verordnet die Königliche Polizei-Direktion nach Berathung 
mit dem Gemeinde-Vorstande unter Zustimmung des Königlichen Ober-Präsi— 
denten der Provinz Brandenburg für den engeren Polizeibezirk von Charlotten 
burg was folgt: 
Der 8 44 des Polizei-Reglements vom 7. Februar 1876 wird aufge 
hoben; an Stelle desselben treten die nachstehenden Bestimmungen: 
Jeder außerhalb der Gebäude und eingefriedigten Gehöfte und Vor 
gärten angetrofsene Hund muß mit einem Maulkorbe versehen sein. 
Ausgenommen sind Jagdhunde, jedoch nur für diejenige Zeit, während 
welcher sie beim Jagen thätig sind und nur dann, wenn der Fall des 8 50 
des Gesetzes vom 25. Juni 1875 nicht Platz greift.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.