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Sehenswürdigkeiten Wanderung durch Berlin 1. Das Königliche Viertel und Alt-Kölln

Full text: Berolina / Straube, Benno (Public Domain)

Alt-Berlin 
Die Verbindung von Alt-Kölln mit dem durch die Spree 
getrennten Stadtteil Alt-Berlin wird durch mehrere Brücken her- 
gestellt, deren nördlichste die Friedrichsbrücke (G. 6) ist. Zwischen 
dem Königlichen Schloss und dem Dom die Kaiser Wilhe!mbrücke 
(G. 6), welche die Kaiser-Wilhelmstrasse mit dem Lustgarten und 
der Strasse Unter den Linden verbindet. Südlich des Schlosses 
führt die Kurfürsten-Brücke vom Schlussplatze nach der Königstr. 
Neben derselben das Reiterstandbild des Grossen Kurfürsten, eines 
der hervorragendsten Werke Schlüters. 
Das Denkmal zeigt den grossen Kur- 
fürsten als römischen Imperator, die 
vier Ecken des Sockels werden von vier 
überlebensgrossen Sklaven verziert. In 
den Sockel aus weissem Marmor sind 
zwei Bronzereliefs eingelassen; das 
rechte versinnbildlicht das personifizierte 
Kurfürstentum, dahinter das alte Schloss, 
das linke das Königtum, im Hintergrunde 
das neue Schloss. 
Die südlichste und älteste Verbindung 
mit Alt-Berlin bildet der Mühlendamm. 
Grossartige Schleusenanlagen sind mit 
bedeutenden Kosten (ca. 11 Mill. Mark) 
hergestellt. .‘... Stelle der ehemaligen Mühlengebäude das in Ziegel- 
rohbau ansec’äihrte Städt. Sparkassengebäude im Stile moderner 
Burggotik. Cegenüber, zu Seiten der neuen Fischerbrücke die 
Standbilder: Markgraf Waldemar (links) und Albrecht der Bär 
(rechts) von J. Böse bezw. W. Unger. An der Fischerbrücke der 
amtliche Pegel der Spree, 31.5 über N. N. 
‚Berlin. 
"adrate G-H 6. 
Molkenmarkt, Rathaus, Pörs Carnisonkirche, Neuer Markt, Marien- 
Kirche, Luther-Denkma! *5rotrasse, Amts- und Landgericht 1. 
Berliner “rcr-Vereinshaus, 
Der Molkenmarkt (H. 6) wird durch den Mühlendamm mit 
Alt-Kölln verbunden. In der Poststr. (Nr. 16), im ehemaligen 
Ephraim’schen Hause, einem Muster feinsten Rokokos, Städt, Ver- 
waltungsräume, und weiter die Nikolai-Kirche (H. 6). Im Innern 
viele bedeutende Kunstwerke, Gemälde, Grabmäler usw. Der 
massive, ca. 19 m hohe Turmunterbau aus Granit gehört der ur- 
sprünglichen, im Jahre 1223 geweihten Kirche an und ist das 
nachweisbar älteste Bauwerk Berlins, Im Jahre 1878 wurde die 
Kirche erneuert und mit einem zweiten Turm versehen.
	        
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