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Die Beamtenschaft

Full text: Berliner Gefängnisse / Hyan, Hans (Public Domain)

Wohl muß trotzdem die Unzufriedenheit 
der kleinen Beamten, die bei der jämmerlichen 
Besoldung der immer steigenden 2banshaltung 
wirtschaftsich ni**. mohr wen waren, 
anerkannt maden boe— ven obenher 
fortwährend geschürte Wreise gegen 
„das Volk“ hielt “'ie arrschenden; 
wozu die Tradition. der tarischen 
Erziehung“ doppelt er⸗ nasougel 
und die Anmöolicre 3ten 
und mißachtater Erre— X 
einzutreten, das rige 7 2Ilbst 
wurden zwar »5h err — 1 schlecht be— 
handelt, erhianten Arres. stenden fortwährend 
unter dem Druck geheimer Konduitenlisten, 
wurden maßlos ausgepowert an Kraft und 
Zeit, ohne dagegen Einspruch oder etwa gar 
eine Mehrforderung erheben zu dürfen. Selbst 
auch nur arme, mißachtete Sklaven, hatten sie 
doch den einen Trost, auf andere herabsehen 
und ihnen auf den Nacken treten zu dürfen. 
Das hielt sie im Bann und machte sie willfährig, 
der „göttlichen Weltordnung“ dienstbar zu 
bleiben. 
Da kam die Revolution. Zuerst mit Ent— 
rüstung von den kleinen Beamten aufge— 
nommen, denn ihre Begriffe von oben und 
unten wurden auf den Kopf gestellt. Aber nur 
Hyan, Berliner Gefängnisse.
	        
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