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Full text: Ortsrecht der Stadt Berlin-Schöneberg (Public Domain)

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Zahlungsaufträge. 
7. Zahlungsaufträge sind unter Benutzung der von der Sparkasse gelieferten Formu— 
lare zu erteilen. 
Die Ausführung dieser Aufträge erfolgt in der unter Ziffer 5a geschilderten Weise. 
Uberweisungen. 
8. Zu Übertragungen von einem Sscheckkonto auf ein anderes Scheck— oder Spar— 
konto innerhalb der Sparkasse oder auf ein Konto bei einer Bank (Giroverkehr) werden 
von der Sparkasse Uberweisungsformulare auf rotem Papier ausgegeben. Der Zahlungs⸗ 
ausgleich zwischen den der Sparkasse angeschlossenen Scheckkunden soll regelmäßig mittelst 
Überweisung unter Benutzung dieser Formulare geschehen. Dabei können Gutschriften 
für mehrere Empfänger in eine Sammelanweisung nach den von der Sparkasse gelieferten 
sormularen zusammengefaßt werden. Über die Gesamtsumme ist eine Anweisung 
auszustellen. 
fuf die Ausfüllung und Behandlung dieser Überweisungsformulare finden die 
Bestimmungen für Schecks sinngemäße Anwendung. 
Überweisungsscheine sind nicht stempelpflichtig. 
Verzinsung. 
9. Die Guthaben werden nach dem jeweilig im Kassenlokal durch Aushang bekannt— 
gegebenen Satze verzinst. Bei der Zinsberechnung bleiben Pfennigbruchteile außer Ansatz. 
Die Verzinsung beginnt mit dem auf die Einzahlung folgenden Werktage und endet mit 
dem der Verfügung voraufgehenden Werktage. 
uf Konten, welche innerhalb 14 Tagen nach Eröffnung aufgelöst werden, findet 
eine Zinsvergütung nicht statt. Die Mindesteinlage von 20 M. bleibt unverzinst. 
Die Gutschrift der Zinsen erfolgt nach Ablauf des Rechnungsjahres. 
Rechnungsjahr. 
10. Das Rechnungsjahr läuft vom 1. April bis 31. März. 
Kosten. 
11. Außer den im Interesse des Kontoinhabers aufgewendeten Portokosten, Post- 
scheckgebühren, UÜberweisungsspesen für andere Banken usw. erwachsen ihm keine 
Kosten. Sollte indessen das durchschnittlich auf dem Konto gehaltene Guthaben der 
Kasse genügende Entschädigung für ihre Mühewaltung nicht gewähren, so behält sie sich 
vor, für die gelieferten Formulare Entgelt zu erheben. Scheck- und Quittungsstempel 
trägt der Kontoinhaber. 
Kreditgewährung. 
12. Als Guthaben des Kontoinhabers gilt auch derjenige Betrag, der ihm seitens 
der Kasse als Kredit (Dorschuß) eingeräumt ist. 
Die Kreditgewährung im Depositen- und Kontokorrentverkehr ist nur auf Grund 
derselben Sicherheiten zulässig wie die Ausleihung der Spareinlagen; doch ist die Be— 
leihung von Wertpapieren, welche bei der Reichsbank in Klasse J beleihbar sind, sowie 
der Ankauf und die Beleihung von Wechseln unter den in 8 13 Ur. 2 und 3d des Reichs- 
hankgesetzes vorgesehenen Voraussetzungen in mäßigen Grenzen gestattet. 
Sür Vorschüsse werden in Ermangelung anderweiter Vereinbarung Zinsen zum 
jeweiligen Diskontsatze der Reichsbank, mindestens zu 4 Prozent auf das Jahr berechnet. 
An⸗- und Verkauf mündelsicherer Inhaberpapiere. 
13. Die Sparkasse besorgt auf Grund ordnungsmäßig erteilter Aufträge den An— 
und Verkauf von mündelsicheren Inhaberpapieren zu mäßigen Provisionssätzen und 
empfiehlt zur feuer- und diebessicheren Derwahrung derselben ihre vermietbaren, 
unter dem Verschlusse der Mieter stehenden Schrankfächer.
	        
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