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Full text: Ortsrecht der Stadt Berlin-Schöneberg (Public Domain)

b) durch Bareinzahlung oder Uberweisungen: 
J. auf das Girokonto der Sparkasse bei der Reichsbank, 
II. bei jeder Postanstalt auf das Postscheckkonto der Sparkasse, Konto-Nr. 6967, 
beim Postscheckamt Berlin, 
III. auf das Konto der Sparkasse bei allen denjenigen öffentlichen Sparkassen und 
Bankanstalten, mit denen —n Herer-Pnung steht; 
in fälligen, zur Ein 1 —ittimmten, bei der Spar— 
kasse zahlbar ge— n, Schecks,Anweisungen 
und dergl. 
Die Gutschrift erfolgt nach Cingang des Gegenwertes. Unbezahlt gebliebene 
Papiere erhält der Kontoinhaber gegen Empfangsbestätigung, nötigenfalls mittelst 
eingeschriebenen Briefes, in der Regel an dem auf die Fälligkeit folgenden Werktage 
zurück; 
durch Uberweisung dauernder Bezüge, wie Gehalt, Pension, 
Zinsansprüche an die Reichs- und Staatsschuldbuchverwaltung sowie an Privat⸗ 
personen u. dgl. m. nach besonderer Übereinkunft. 
Von allen Einzahlungen an anderer Stelle als an der Sparkasse und von allen Über⸗ 
weisungen ist zwecks ordnungsmäßiger und vor allem rechtzeitiger Pornahme der Gut— 
schrift sofort der Sparkasse Anzeige (Avis) zu erstatten, wobei zur Vermeidung von 
Irrtümern und Zinsverlusten die Nummer des Depositenkontos, auf welches die Gut— 
schrift erfolgen soll, genau anzugeben ist. Für die durch Unterlassung dieser Angabe 
entstehenden Nachteile übernimmt die Sparkasse keine Verantwortung. 
Auszahlungen. 
5. Der Kontoinhaber kann über sein Guthaben, soweit es die Mindesteinlage von 
20 M. übersteigt, verfügen: 
a) durch Entnahme von barem Gelde gegen Scheck oder 
Platzanweisung, die auf den Überbringer lauten, oder durch Zahlungs— 
auftrag in der unter Ziffer 7 vorgeschriebenen Art. In letzterem Falle bleibt es 
der Sparkasse überlassen, die Auszahlungsweise nach ihrem Ermessen zu wählen. 
Mit der Überweisung über Postscheckkonto oder Einzahlung auf Postanweisung 
wird sie dem Kontoinhaber gegenüber in gleicher hHöhe befreit; 
durch Uberweisungin der unter Ziffer 8 vorgeschriebenen Art an Inhaber 
anderer Konten bei der Sparkasse oder einer anderen mit ihr in Verrechnung 
stehenden öffentlichen Sparkasse oder Bank; 
durch Zahlbarmachung (Domizilierung) seiner Wechsel— 
akzepte bei der Sparkasse. Diese Wechsel müssen rechtzeitig der Kasse avisiert 
werden. Die Sparkasse ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, in Zweifelsfällen die 
Tinlösung der Wechsel abzulehnen, ohne jedoch für einen dadurch entstehenden 
evtl. Schaden zu haften; 
durch Anweisung regelmäßig wiederkehrender Lei— 
stungen, wie Steuern, Abgaben, Zinsen u. dgl. nach besonderer Übereinkunft; 
durch dufträge zum Ankauf von mündelsicheren Wert— 
papieren. 
Für die durch Verzug der Sparkasse entstandenen Nachteile haftet die Kasse nicht. 
Sofern der Kontoinhaber beabsichtigt, durch Barabhebung über mehr als 5000 M. 
an einem Tage zu verfügen, hat er mindestens einen Tag vorher, bei Beträgen über 
mehr als 10 000 M. 5 Tage vorher zu kündigen. 
Unterbleibt die Abhebung gekündigter Beträge, so werden keine Zinsen über die 
abgelaufene Kündigungsfrist hinaus vergütet, solche vielmehr erst wieder nach Rücknahme 
der Kündigung gewährt. 
Rückzahlungen vor Ablauf der Kündigungsfrist oder vor den sonst vereinbarten
	        
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