Path:
Zille-Anekdoten

Full text: Zille's Vermächtnis / Ostwald, Hans (Public Domain)

Aus den letzten Tagen des ‚„Pinselheinrichs‘‘ er- 
zählte se’ "reund Adolf Heilborn im August 1929 
im „Tem-:) 
„Ein - l., kann nicht mehr arbeiten, habe keine 
Gedanken, mag niemanden sehen, bleib’ noch ein 
Bißchen weg komm’ nicht -v. mir,‘ schrieb er, der 
schwer  ‚ucherkren?« mir ac‘. im April, bevor der 
zweite £chleranfzi! ıhn auf: "terbebett warf. Un- 
tätig se} ‚üssen, nicht mehr sch::ffen zu können 
— und sc zn‘ war bei ihm viel mehr als ums 
Brot arbecitrn war wirken, helfen, helfen im allge- 
meinen ur <c!fen im einzelnen, gleich in die Hand, 
wie e: sr‘ ‘ -usdrückte — war für ihn eine unleid- 
liche Qu! € :' m dem stets Beherrschten, Tränen 
aus den "<= trieb. 
Er war . schon nach dem ersten Schlaganfall 
(im Janus‘ darüber or uf 3 dr Ende hieße. 
„Nurnichi!unge unn‘‘ “  ‘;sen,‘“ sagte 
er immer wieder urn< dem letzten 
Anfal! im Bette ?-' “7: -Hhne sprechen 
zu können -— nut 7 °se Laute spran- 
gen über di 7° 4m. „ Aer Linken im- 
mer wicde” “u * T..iliner Geste ge- 
mach‘ 1.” We an ‚ist war bis zuletzt 
rege -- ehe» auch Fir „fe seiner Qual. 
Auf seiner © Te H ‘> Bürgerhaus- 
auszieh* hatten sich 
Briefe übLs m ‚.itungen ge- 
häuft. Im wieder ° "her, unglück- 
lich, nicht m- "+ ies _ “= zu können. 
Denn €& m zeichnete, 
hat, bis er Cie Luder mis xnte, jeden 
Brief, und wars auch der ... . beantwor- 
tet. Und immer schnitt er der Sumschlag säu- 
berlich auf und benutzte ihn für die Antwort. 
nA
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.