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Begegnungen mit Heinrich Zille

Full text: Zille's Vermächtnis / Ostwald, Hans (Public Domain)

18. Januar 1928. 
Verehrtes Fräulein! 
(„Das was vor sich gebracl.. ut 
Wie freue ich mich über Ihr Fild und den Brief. 
Wenn ich uch cr Liebkosur: ht mehr „jap- 
sen‘ kann, uber Ihre hätte 1 7” Figura) mit 
Wonne ertragen. Na, vielleicht * nm’ wir mal zu- 
sammen — von Gesicht zu Gesicht. — Wenn ich nur 
linker wärel Muß der beschauliche, nach innen 
gekehrte Zremit sein, arbeite wenig, liege viel und 
habe Kränklichkeit. Aber zeichnen möchte ich Sie 
doch, wenigstens darin meiner Liebe Ausdruck zu 
geben. Den Brief kenn ich noch, weiß aber nicht, 
ob Ihr Schreiben noch vorhanden, werde nachsehen. 
Vorläufig schön Dank und Cruß bin müde, 
Herzlichst Ihr H. Zille. 
{hr Bild steht auf meinem Tisch. 
Im Herbst 1928 schickte er ar Fräulein Schauerte 
sein Buch „Bilder aus dem „1x: und neuen Berlin“‘. 
Darauf antwortete sie ihn; :C. Oktober 1928: 
Hochverehrtc- lieber He: “ofessor ille! 
Ich bin iaßer Rune un. :d vor Freude über 
Ihre Se ung. Wenr u1ıc Miu gestern hätten in 
meiner. „mer abends beobachten können, als ich 
Ihr Brie*., . hotverfunc dur hätten Sie zum minde- 
sten gegl. 4. ; ein Vollblut-Idiot. — 
Wie sol; Zen Un Lioß danken für 
all Ihre Cu. „uben eine en. uckende Art 
zu schenken. „u SO viel war ich ja gar nicht 
gefaßt. -- Gerade dieses Buch besitze ich noch 
nicht. also hatten Sie das Richtige gewählt. Ich 
Zi
	        
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