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Band I 7. Ein stilles Gemüt

Full text: Ueberbrett'l / Hyan, Hans (Public Domain)

Ein stel!cz2 Gemüt. 
Sobald der Baron Frieda Brandt auf die Bühne 
geleitet und ihrc Vorträge angekündigt hatte, ging er zu— 
rück hinter die Olissen, wo im Schatten eines Versatz— 
stückes eine junge Dame stand, die ihn dort augenschein— 
lich erwartete 
„Und sie haben sich wirklich geschlagen?“ fragte der 
Baron. 
„Das will ich nicht behaupten,“ erwiderte das junge 
Mädchen, „ab⸗ndenfalls hat es eine sehr erregte Scene 
gegeben, un — LZann doch nicht gerade förderlich 
für das Theat 
Das 
Schein einer 
unscheinbar⸗ 
gut gewäh!“ 
bekam. 
Das Ecsicht dessen graublesse, fast wimpernlose 
Augen sich fest cef Lic*ge dc LAcrend richteten, der 
verloren über it a hee re ααçheuer All— 
tägliches. Aber !ag:n diesen ienen cus eine nicht 
gewöhnliche Energie, ein Festhalten an der cinmal auf— 
genommenen Idee das ganze Leben hindurch. 
Hyan, Ueberbrettl. 1
	        
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