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Band I 10. Nichts als Liebe

Full text: Ueberbrett'l / Hyan, Hans (Public Domain)

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„Dyet!“ sagte Otto Schaller und kniff die Kleine in 
den Arm. 
„Laf 
draußen!“ 
Der kleine, kräftige Schauspieler, der erst kürzlich 
engagiert war und dem Publikum in seinen derb— 
komischen Roslen sehr gefiel, zog dabei die Augenbrauen 
hoch und mach! cine Corpfenschnute, daß alle lachten. 
Aber Moltbyecob siey so leicht nicht zufrieden. 
„Sag' mat cenn wahr, daß der Rabener neu— 
lich frech cewesen ist zu Irculein Hindersin? . . . und daß 
sie sich bein Daron beschwert hat?“ 
Und wie die Kollegen schwiegen, wandte sie sich an 
die SekretaArin 
„Saçen Sie doch mal, Fräulein Lechner ... Sie 
müssen eeisen!“ 
Die? in wandte sich um und legte den Fin— 
ger an d I 
yon der Sie reden, ist drinnen beim 
Herrn 5ꝛ6te sie mit einem dis⸗ 
kreten 58* wohl daran, 
es nicht rigens die Ge⸗ 
schichte ma r e . war Fräulein 
Hindersin gang in ihrcr S, Herr Rabener scheint 
manchmal wiht zu wien, wie er sich einer Dame gegen— 
über zu kbenmen hat Na, und sehen Sie,“ das viel— 
deutige Lächenr erschien wieder auf ihrem blassen, reiz— 
losen Angesicht. 
„An wen sollte sich denn eine Schauspielerin 
anders wenden, als an den guten Herrn Baron . . . Er 
ist doch sozusagen unser aller Vater!“ 
dnwan, Ueberbrettl. 
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