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Dreifacher Mord am hellen Tage. (Der Fall Trenkler)

Full text: Tiermenschen / Hyan, Hans (Public Domain)

später selbst ant) vorfand, und daß er keinen Augenblick 
zögerte, von neuem auf die blutbedeckte Unglückliche ein— 
zuschlagen. Diese Frau mi? Abrigens eine seltene Lebens— 
zähigkeit besessen haben. Cic starb erst in der folgenden 
Nacht im städtischen Urbankrankenhaus unter großen 
Qualen. Und seltsam, sie, die eine Berlinerin war und 
sicher wenig Gelegenheit gehabt hatte, sich französisch zu 
unterhalten, sie redete (nach dem Zeugnis der Arzte auf 
der Unfallstation, wohin man sie sofort gebracht hatte) in 
den wenigen Augenblicken ihres noch wiedererwachenden 
Bewußtseins in französischer Sprache. Sie sagte: „Jo 
suisé gorgéo“, was eigentlich: „Ich bin erwrgt worden“, 
bedeutet. Auch Worte wie: „mèêère (Mat:ar), „premier“ 
(der erste) flusterte sie noch, konnte auch noch später im 
Krankenhaus sagen, wie alt sie sei, und wie sie heiße. 
Aber die Umstände der Tat, das Aussehen ihres Mörders 
waren von der Tedranden, die um sechs Uhr morgens 
plötzlich verschied »*t mehr zu erfahren. Als man sie 
nach ihrem wecgt, hatte sie zur Antwort gegeben: 
„Ich weiß nich cnAate oder wollte sie nichts sagen 
über ihn, der ihrem Lerzen so sehr entglitten war? ... 
Wie schlecht die beiden Gatten zueinander standen, dafür 
war eine Außerung bezeichnend, die Frau Schulze wenige 
Tage vor ihrem Tode einer Nachbarin gegenüber getan 
hatte. „Passen Sie auf, in der nächsten Zeit passiert bei 
uns etwas Schreckliches!“ Sie wußte nicht, wie recht 
sie damit behalten sollte, die Arme! Ereilich in einem 
ganz anderen Sinne, als sie selber — . Aber diese 
Art von Bemen*agen, die auch An Schulze 
wohl hie und aut werden L. erklärlich 
erscheinen, der listisch unge kräfte an— 
fangs an eine ααινgödie deenn 
Der Word, besonders an dem Juwelier, einem un— 
gewöhnlich kräftigen und mutigen Mann. dessen Vorsicht
	        
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