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Auf der Suche

Full text: Berliner Gauner / Klaußmann, Anton Oskar (Public Domain)

sverrate niemand,“ Warum soll ich andere Leute 
ins Unglück Lringen 
„Sie sollen cetch auf niemand pfeifen, aber die 
Sache ist frsgcade Dem Herrn ist heute ein Ring 
abhanden nuen. Die Vfeffer Marie‘ hat dabei 
gedeckt‘, Sie verstehen mich. Der Stein in dem 
Ringe ist nicht viel wert, 's ist ein Karneol, und 
verwendet oder perschärft‘ (an den Hehler verkauft) 
kann er nicht werden, denn es ist ein Wappen ein—⸗ 
geschnitten. An diesem Steine liegt dem Herrn nun 
aber sehr viel, weil e3 ein Vadenken ist, und er 
möchte ihn gern wieder haben Deinetwegen ohne 
die Goldfassung, ihm liegt nur ʒas an dem Stein, 
der für jeden andern wertlos ist. Vielleicht ist der 
Stein noch zu haben. Wollen Sie mir den Gefallen 
tun und zusehen, daß der Herr wieder zu seinem 
Steine koönsut? Er heißt von B. und wohnt im 
X-Hotel, Fimmer Nr. 23.“ 
Lichner zuckte die Achseln und schüttelte verlegen 
den Kopf. 
„Tun Sie mir's zu Gefallen!“ drängte Berger. 
Lichner überlegte einen Augenblick, dann ent— 
gegnete er: 
„Versprechen kann ich nichts!“ 
„Nun, Sie woerden aber tun, was Sie können. 
Das genüo cet⸗an Abend!“ 
Bercce on D. das Lokal. 
„M- 9r hole ich Sie im Hotel 
ab ic mich um diese Zeit. Heut
	        
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