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Die Falle

Full text: Berliner Gauner / Klaußmann, Anton Oskar (Public Domain)

machte den Eindruck eines gebildeten Menschen und 
war in der Tat, bevor er die Verbrecherlaufbahn 
betrat, in dem Bureau eines Rechtsanwalts — da— 
her auch sein Spitzname — beschäftigt gewesen. 
Die Begrüßung zwischen ihm und dem „Burg— 
grafen“ war eine recht herzliche. 
„Du hast's gut gehabt!“ sagte der letztere lachend. 
„Na du hast ja auch Rechtsanwalt gelernt und es 
verstanden, denen da oben“* so einen Putz vorzu— 
machen,**) daß du bloß auf ein Jahr in den Kahn**) 
gekommen kist Aber ich hab dir's gegönnt, du warst 
anständig n hast nicht auf uns gepfiffen!“) Aber 
nun hör eir gutes Geschäft!“ 
Der „Rechtsanwalt“ schien indes wenig Neigung 
zu dem Geschäft zu haben, denn er machte allerhand 
Schwierigkeitn und wollte angeblich von gar nichts 
wissen. Der *4*nund&e ärgerlich. 
„Mach Gtorumb. sagtoer „Wir brauchen 
dich, und du mußt uns xtfer ůr dich ist gar 
keine Gefahr! Gar keine, sage ꝛ dir und du be— 
kommst deinen Anteil an der Sohrei) Warum 
willst du uns im Stiche lesn? 
Richter. 
Liugen aufbinden. 
Ffängnis. 
Berräter gespielt. 
Aitze, Ungelegenheiten 
171) Das gestohlene Gut.
	        
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