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5. Aus der Diebeswelt

Full text: Berliner Polizei und Verbrechertum / Lindenberg, Paul (Public Domain)

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Berliner Polizei und Verbrechertum. 
dem Hene“ tax bat alte dies hervor, 
reichte * enöorgisch an ihr 
herum, v m Zustande mit 
der Met—— Hener Reinigung 
nicht zu ber d mit herzlichstem 
Danke, um die Geschichte ein 
schlau angelegt ortemonnaie war 
verschwnnden un 36*—nd des angeblichen Ab⸗ 
wischens von der, Name aus der Tasche gestohlen 
worden. Waren dice fer einfacher gekleidet, so brachte die 
Diebin eine andere Mekode zur Anwendung. Sie suchte 
sich solche Straßen cus in denen der Bürgersteig stellen— 
weise so schmes war deß kaum zwei Personen nebeneinander 
gehen konnten; ne begann mit den Frauen eine Unterhaltung 
über das M⸗n bielt siß dabcehiht neben ihnen und fuchte 
hierbei G8 der·7 *6 — xru stehlen. Die 
Erkenn— n der »och insofern er⸗ 
schwert, cne Taschend eeee em Tage um⸗ 
zog und auc häufig ihr endlich aber 
erreichte sie doch die Hat zehn Jahre 
Zuchthaus waren die Fol. 
Die Taschendiebe schei in die Humo— 
risten nrt ihren fon werke gehenden 
Kollegen zu sein wen; Anzahl Fälle da⸗ 
für, von denen kier riofums halber folgen 
mögen. Ein Ecrlinaan Crer besuchte ein Vorstadt- 
theater und bemerkte, als erh während des Zwischenakts 
ein Glas Pier kaufen woll“ daß ihm seine Börse gestohlen 
war; als er nach Schluß des Theaters in der Garderobe 
seinen Überrrher nahm »nd diesenn anzog, war ihm dabei 
ein ältlicher Herr behisee uer vor der Thür nach 
seinen Handschuhen greifen »— ncrete er in der Über—⸗ 
ziehertasche seine Berse, al natürlich! Als er 
sie genauc unterfuchte, fand er dechn⸗Pfennigstücke darin, 
iedes in ein Blättchen weißes Vapier eingehüllt mit folgen⸗
	        
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