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4. Berlins Einbrecher

Full text: Berliner Polizei und Verbrechertum / Lindenberg, Paul (Public Domain)

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Berliner Polizei und Verbrechertum. 
—EDD0 
Tasche loser vLn den Verfolgern in die 
Augen zu wers Ann xEndere Waffe, wenn 
als solche nich: rechstauge oder rneisen genommen 
werden, ein Messer, meistens ein sogenzunter Genickfänger, 
in den seltensten Fällen ein Revolrer 
Zur Ausführung eines gewaltsamen Eiubruchs vereinigen 
sich fast intucr mehrere Verbrecher, die sich willig der Füh— 
rung des wandteaen unter ihnen anvertrauen und diesem 
blindlinge ean Seetg wird ein solcher Einbruch vor— 
her genen e Wwobei sich die Thäter die ein— 
gehendst⸗ Auchkeiten, der besten Gelegen— 
heiten zu der Lrbenegewohnheiten der Eigentümer, 
des Die“ — cnals der Vorteile bei einer Flucht ꝛc. 
verschafs— n bathiedensten Verkleidungen suchen die 
Kund taye „Ausbaldowerer“ ge⸗ 
nann J mneldet sich ein ele— 
gant getlcidcthe eeee re 7 — fcalls sie zu ver— 
mieten ist) zu besichtizen balt Arbeiter, um die 
Gasröhren auf ihre Dichtigkeit zunt— eine Frau klingelt 
und wünscht die Dame des Hauses“ ?recchen, um dann 
irgend eine nicht'ze Frage oder Betten an sie zu richten, 
ein Paket wird für den Hausherrn c*gzehen und — da 
eine Verwech?der Adresse stattgeferrern — bald wieder 
abgeholt, an daꝛ —y5ür meldet sich ein Kolporteur und 
knüpft mit dem nädchen ein Gespräch an, oder ein 
Kohlenträger fragt Kohlen bestellt wären, und auf 
das erfolgende — . *1er, sich einen Augenblick aus— 
ruhen zu dürfen wobei cr, wie auch seine Gefährten bei 
den eben angefikrten Borwänden, die soargfältigste Umschau 
hält und seinen spähenden Augen nichts entgeht, was bei 
dem Einbruck von Xcit sein könnte. Häufig geschieht 
es auch, daff —»ehann— en Dienstmädchen Liebschaften oder 
mit den Edschaften angeknüpft werden; ja, es 
ist schon er mn, daß der eine oder andere Verbrecher
	        
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