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Abschnitt VIII. Gewerbliche und sozialpolitische Angelegenheiten

Full text: Bürgerbuch der Stadt Rixdorf (Public Domain)

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Abschnitt VIII. 
vorgeschlagen sind. Stehen sie auf sämtlichen Listen an gleicher 
Stelle, so sind sie der Liste zuzurechnen, die zuerst zur Vorlage 
kam. Sind die Listen am gleichen Tage eingegangen, so ent— 
scheidet das Los. 
Die Wahlvorschlagslisten werden nach der Reihenfolge ihres 
Eingangs mit Ordnungsnunnnern versehen und mit diesen und 
den Namen der drei ersten Unterzeichner spätestens acht Tage 
vor der Wahl in den vorbezeichneten Blättern öffentlich be— 
kaunt gegeben. 
Werden zwei oder mehr Wahlvorschläge gleichzeitig einge— 
reicht und von den Unterzeichneten übereinstimmend als zu— 
sammengehörig bezeichnet, derart, daß die Listen den Wahlvor— 
schlägen anderer Wählervereinigungen gegenüber als ein Wahl— 
vorschlag angesehen werden sollen, so gelten diese Listen als 
verbundene Listen. Bei der Bekanntgabe der Listen ist auf 
diese Zusammengehörigkeit aufmerksam zu machen. Auch ist 
die Zusammengehörigkeit der verbundenen Listen durch die 
Ordnungsnummern zum Ausdruck zu bringen, z. B. Al, A2, 
A33: BI, B2, BB usw. 
Wahlhandlung. 
Der Magistrat kann anordnen, daß die Wahl für die Kauf— 
leute und die Handlungsgehilfen gesondert erfolge. 
Die Wahlhandlung ist öffentlich. 
Der Wahlausschuß leitet die Wahlhandlung. Für jede 
Wahlstelle wird ein Wahlvorstand gebildet. Dieser besteht aus 
einem unparteiischen Wahlvorsteher und je zwei Beisitzern aus 
dem Kreise der Kaufleute und Handlungsgehilfen. Der Wahl— 
vorsteher und ein in dessen Behindernng eintretender Stell— 
bertreter werden vom Magistrat ernaunt. Die Beisitzer werden 
aus der Zahl der stimmberechtigten Wähler jeder Kategorie von 
dem Wahlausschuß gewählt. Sie sind spätestens zwei Tage 
vor dem Wahltermin einzuladen. Ist die erforderliche Anzahl 
von Beisitzern nicht erschienen, so soll der Wahlvorsteher für 
die fehlenden andere Beisitzer hinzuziehen. Zur ordungsmäßigen 
Besetzung des Wahlvorstandes genügt jedoch die Anwesenheit 
des Wahlvorstehers und je eines Kaufmannes und Handlungs— 
gehilfen als Wahlbeisitzer.
	        
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