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Full text: Bürgerbuch der Stadt Rixdorf (Public Domain)

Finanzwesen. 
1 
Zeitweilige Belegung der Barbestände. 
829 
Verfügbare Gelder können ohne Bestellung einer Sicher— 
heit vorübergehend hinterlegt werden bei der Reichsbank, einer 
Staatsbank oder einer andern durch Landesgesetz dazu für 
geeignet erklärten Bank, bei der Preußischen Central-Genossen- 
schaftskasse oder bei einer sonstigen preußischen öffentlichen Bant— 
anstalt (Landesbank, landschaftlichen, ritterschaftlichen Darlehns— 
kasse), oder bei der Provinzial-Hauptkasse, oder bei öffentlichen 
Sparkassen, welche zur Anlegung von Mündelgeld für geeignet 
erklärt sind, oder bei anderen sicheren Bankhäusern, welche auf 
Vorschlag des Vorstandes mit Zustimmung des Magistrats vom 
Regierungspräsidenten als hierzu geeignet anerkannt sind. 
Auch kann die Sparkasse in Scheckverkehr mit den vor— 
bezeichneten Banken und Kassen treten. Das Schcckbuch ist in 
gemeinschaftlichem Verschlusse des Vorsitzenden oder eines Mit— 
gliedes des Vorstandes und des Kassenführers aufzubewahren; 
die Schecks sind durch den Vorsitzenden oder bei dessen Be— 
hinderung durch ein Mitglied des Vorstandes und durch den 
Kassenführer gemeinschaftlich zu vollziehen. 
Darlehen an 
Mitglieder des Vorstandes und 
Beamte der Kasse. 
830 
An die Mitglieder des Vorstandes und die Beamten der 
Kasse dürfen Darlehen gegen Schuldschein oder Wechsel nicht ge— 
geben werden. 
Aufbewahrung der Wertpapiere. 
244 
Die Barbestände der Sparkasse sind unter gemeinschaft— 
lichem Verschluß von mindestens zwei Beamten der Kasse, die 
Wertpapiere getrennt von den zugehörigen Zinsscheinen und 
Zinsanweisungen im Depositorium des Magistrats aufzube— 
wahren oder bei den im 8 29 genannten Instituten nieder— 
zulegen.
	        
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