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Abschnitt II. Allgemeine Verwaltung

Full text: Bürgerbuch der Stadt Rixdorf (Public Domain)

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Abschnitt II 
den Diensteid geleistet haben, findet eine abermalige Vereidi— 
gung oder Verweisung auf den geleisteten Eid nicht statt. 
Die auf Probe, zur Ausbildung und für vorübergehende 
Zeit angenommenen Diätare, Hilfsarbeiter, Techniker usw. sind 
bei der Annahme auf gewissenhafte Erfüllung ihrer Dienst— 
pflichten, Verschwiegenheit in Dienstangelegenheiten, sowie zur 
Führung eines des Beamten würdigen Lebenswandels zu ver— 
oflichten. 
Dienstpflichten. 
8 3. 
Sämtliche in der städtischen Verwaltung beschäftigten Per— 
sonen unterstehen der Aufsicht und Disziplinargewalt des Ersten 
Bürgermeisters. 
Die Dezernenten des Magistrats sind Vorgesetzte aller 
Suübaltern- und Unterbeamten, sowie der Angestellten und 
Diätare. Der Buregudirektor ist Vorgesetzter aller übrigen 
Subaltern-, Unterbeumten und Beschäftigten mit Ausnahme 
des Stadthaupt-Kassenrendanten, die Bureauvorsteher und der 
Stadthaupt-Kassenrendant sind Vorgesetzte aller in ihrem Bureanu 
beschäftigten Personen. 
Den dienstlichen Anweisungen der Vorgesetzten ist unbedingt 
vorbehaltlich der Beschwerde an den Ersten Bürgermeister 
— Folge zu geben. Durch Erhebung der Beschwerde darf die 
Befolgung der Anordnung nicht verzögert werden. 
Im übrigen hat jeder städtische Beamte die Verpflichtung, 
das ihm übertragene Amt nach den jeweiliggeltenden Bestimmungen 
gewissenhaft zu verwalten und durch sein Verhalten in und 
außer dem Amte sich der Achtung und des Vertrauens, das 
sein Beruf erfordert, würdig zu zeigen. 
Die städtischen Beamten sind verpflichtet, im Bezirke der 
Stadt Rixdorf zu wohnen. Von dieser Verpflichtung kann der 
Beamte nur durch Genehmiqung des Magistrats ausnahmsweise 
befreit werden. 
Ueber die vermöge seines Amtes ihm bekannt gewordenen 
Angelegenheiten hat der Beamte unbedingt Verschwiegenheit 
zu beobachten, auch nachdem das Dienstverhältnis aufgelöst ist. 
Die besonderen Pflichten der städtischen Beamten regeln 
sich nach den Dienstanweisungen, welche von dem Ersten 
Bürgermeister für dieselben erlassen und den Anordnungen, 
velche von den Vorgesetzten gegeben werden.
	        
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