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Full text: Die Sozialdemokratie im Wahlkreise Teltow, Beeskow, Storkow, Charlottenburg / Hirsch, Paul (Public Domain)

ie Ergehnisse der Reinstagswahl von 
1907 in den Hauptorten des Wahlkreises. 
Charlottenburg. 
CTharlottenburg, der größte Ort des Wahltreises, zählte 
letzten Bevölkerungsaufnahme 239 559 Einwohner. 
ber eingeschriebenen Wähler betrug 63208. Von 
bgegebeuen gültigen Stimmen entfielen 22 187, 
oz., auf den soßzialdemotkratischen Kandidaten. 
Wänrend im Turchschnitt des gonzen Nreises auf je 
Ii) Walberechtigte bei der letzten Wahl 42,0 sozialdemo— 
kratische Wähler kamen, entfielen quf Charlottenburg nur 
38,1. Der Grund dafür ist einmal in der schwächeren Wahl— 
beteiligung in Charlottenhurg (73,8 Proz. gegen 8),2 im 
ganzen Kreise!, vor allem aber in der Zusanimensetzung der 
Bevölkerung dieser Stadt zu erblicken. Charlottenburg 
weist neben Arbeitern zahlreiche Beamte, Rentiers, wohl— 
habende Kaufleute auf, das Spicßbürgertum ist hier über— 
aus reichlich vertreten, eigentliche Arbeiterviertel gibt es 
kaum. Bill das ersctvere die Wahlagitation und setzt den 
Erfolgen der Sozialdemerentne eine bestimmte Grenze. In 
den einzelne, Weihne. z ienburgs schwankt die 
Prozentzahl bea ähler ungemein; am 
geringsten 112,4604 ezirk, am höchsten 
33,3 Proa. im .. VBe Wahlbezirken 
hatten 13 weniger« Prud soata ., utische Wähler, 
27 Zwischen 20 und * Dä., 10 iJennn und 40 Proz., 
21 3wischen 19 und 5 Proz. und 7 üder dc Proz. Das 
Stintmenverhältnis in den einzelnen Bozirken ergibe fol— 
Jeude Tabelle:
	        
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