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Bis zum Jahre 1910 V. Abschnitt. Die Arbeitsjahre bis zum Neubau. 1897 bis 1910

Full text: Geschichte der Johannes-Loge "Drei Lichter im Felde" / Schloifer, Eduard (Public Domain) Issue[1] Bis zum Jahre 1910 (Public Domain)

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wachsende Vertiefung der Brr in die Lehren der K. K. In dieser Beziehung 
bezeugt uns die außerordentlich große Zahl der Arbeiten das ernste Streben 
Ihrer Bauhütte und den rühmenswerten Fleiß der Brr.“ 
1903/1904. 
Was lange befürchtet wurde, trat in diesem Jahre ein: der von der ge— 
samten Brüderschaft so hochverehrte und geliebte Ehrenmeister, der SE. Br 
Joseph Neumann ging am 17. Februar 1904 in den e. O. ein. Über 
seinen Lebensgang, seinen Charatter und seine unermüdliche Arbeit im profanen 
Leben, sowie über seine unvergeßlichen Verdienste bei der Gründung und Ent— 
wickelung unserer Loge hielt der derzeitige vorsitzende Meister vom Stuhl in einer 
Trauerloge am 24. Februar 1904 einen eingehenden Vortrag, der in dem nach— 
folgenden Bericht enthalten ist. 
Uber die maurerische Tätigkeit, die Teilnahme der Brr an den 
Angelegenheiten der Loge und deren Arbeiten ist zu berichten, daß die 
Arbeiten der Loge unter der neuen Leitung in regelmäßiger Weise statt— 
fanden, und zwar wurde gearbeitet 13 mal im J. Grade, 6 mal im II. Grade, 
1mal im III. Grade, in 3 Lehrlings-, 2 Gesellen-, 8 Meister- und 11 Beamten— 
Beratungen. 
Hiervon wurden geleitet durch den bisherigen Mstrv. St. SE. BrHeyde 
l Arbeit im J. Grade. 
Durch den neugewählten Mstrv. St. SE. BrLutter J 8Arbeiten in J, 
5 Arbeiten in II, 2 Arbeiten in III. 3 Lehrlinas-, 2 Gesellen-, 7 Meister- und 
9 Beamten-Beratungen. 
Durch den zugeordneten Mstr SE. Br Schmiele 4 Arbeiten in J 
l Arbeit in II. 2 Arbeiten in III. 1 Meister- und 2 Beamten-Beratungen. 
Uber die Festlogen und andere festliche Veranstaltungen ist folgendes 
zu berichten: 
Das Johannisfest wurde am 24. Juni 1903 durch eine Festarbeit 
im J. Grade gefeiert, welche der bisherige Mstr v. St. SE. Br Heyde er— 
öffnete. Derselbe hielt eine warm empfundene und zu Herzen gehende An— 
sprache über das Johannisfest als „ein Fest des Friedens“. Er sprach 
den Friedenswunsch aus für den ganzen Frmrbund, für unsere geliebte Bau— 
hütte, für unseren Ort und die Brr. Als höchsten Frieden pries er den Frieden 
des Herzens und wünschte, daß das Johannisfest, das Fest des Lichts, der Liebe 
und des Lebens alle Brr zum Frieden und der Eintracht mahne. Das Dichter— 
wort: „Seid einig, einig, einig!“ und das Gelübde: „Wir wollen sein ein einig 
Volk von Brüdern!“ möchte ganz besonders in dieser Bauhütte immer mehr 
GBeltung gewinnen. 
Hierauf legte er den Hammer in die Hände des neugewählten Mitrs v. St. 
SE. Br Lutter J. 
Den SE. Brrn Heyde und Schmiele, sowie dem Br Richter 
war von der Ehrwsten Großloge die Ehrenmitgliedschaft verliehen, und es wurden 
nunmehr diesen Brrn an diesem Tage die Mitgliedszeichen überreicht.
	        
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