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VII.

Full text: Die Versuchungen des Herrn Welsch / Ostwald, Hans (Public Domain)

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Sie drehte mutwillig ihre Schultern hin und 
her, lachte ihn aus und sagte: „Nein — nein. 
Ich bin schen versehen !** 
„Das ist doch nicht Ihr Ernst?‘ fragte er 
und verschlang ihre Gestalt mit seinen Blicken. 
Sie räkelte sich, wie wenn ihr diese Blicke 
wohltäten und sagte, während sie an einer 
kandierten Muss knabberte: 
„Im Ernsi ich bin so gut wie verlobt. 
Sie wissen *. dev ”  assen gar nicht 
zusammen. Aber in. spasshaft. Mit 
Ihnen kanr mar £n.. Su fl ‚.aterhalten.“ 
Diese der: tenden Worte quälten ihn 
genau SC wii © mit denen sie ihn am Vor- 
mittag gereini;. hatte. Trotzdem fühlte er 
sich zu ir hingezogen. Trotzdem hoffte er, 
sie noch cinmal besitzen zu können. Ja, er 
hatte sogar Lustgefühle, ihr zum Spielzeug 
dienen zu können. 
Und er fing an, von allem möglichen mit 
ihr zu plaudern. Erst erzählte er dies und 
jenes. Aber bald hatte sie das Steuer der Er- 
zählung in der Hand, und er musste ihr Ge- 
schichten von den Tanzsälen und aus den 
Kaffeehäusern er;...hlen. Ja, sie fragte ihn ganz 
genau aus, wie die Mädchen ihn früher be- 
handelt hätten. Und wie sie sonst gewesen — 
zärtlich — — leidenschaftlich — — oder wie?
	        
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