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Full text: Die Versuchungen des Herrn Welsch / Ostwald, Hans (Public Domain)

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sagte sie: „Ich wil! mir ja nich inmengen in 
Ihre Privatanielegenheiten. Aberst — det is 
nu mal = ; ei is besser, Se blei- 
ben da 11. - bei die hübsche Zier- 
puppe. . Zie — wat die sich inbild’t!** 
Sie sah mi. verächtlichen Blicken nach dem 
Konfitürenladen. „Un dabei sind manchmal 
so’ne .ierbengels stundenlang bei ihr! ... 
Na, — ich w.{! ja nischt weiter sagen, — aber et 
wäre doch sch2dc wenn Ihre junge Braut sich 
schliesslich dot jrümen müsste. — — — Un 
dem Luder da gEnnc *.* det nicht, det die sich 
noch wat inbilc“ “5tst unsereenen bloss 
de Käufer wer. nzer Bälge vom Platz 
stehn den ;inzen . _ wor det süsse Schau- 
fenster. Un meine. ‚rschen und Stachelbeeren 
vafaulen mir; Da sehen Sie... den Korb voll 
muss ick widder wegschmeissen!“ 
Welsch wusste nicht, wie die Frau dazu 
kam, ihn so zu überfallen, aber er war ja schon 
seit seiner Kindheit gewohnt, dass die Leute 
ihm die Gutmütigkeit und Schwäche von den 
Augen ablasen und ihm behandelten, als kann- 
ten sie ihn schen jahrelang und als seien ihre 
Angelegenheiten auch die seinen. Er hielt 
ruhig stand und liess den Redeschwall der 
Obstfrau über. sich ergehen. 
Sie griff in einen Korb hinein, hielt ihrem 
wü
	        
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