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IV.

Full text: Die Versuchungen des Herrn Welsch / Ostwald, Hans (Public Domain)

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Erfahrungen begabte Martha Schenk unterzu- 
bringen.‘‘ 
Sie erhob sich. 
Er wagte nicht, sitzen zu bleiben und 
starrte sie ir erneuter Bewunderung an. Wie 
sie wiedc‘ Kichtige fand! 
Sie nor re Maonne, stopfte die Papiere 
hinein unc sagte dabei zu sich selbst: 
„Ja, - - ic glaube, solch Hauswirt hat es 
leicht, Gutes zı: tun und zt' helfen und glück- 
lich zu machen. Der ist doch förmlich an der 
Quelle, wo er den Schwachen und Unglück- 
lichen seine Kraft und Einsicht schenken kann. 
Wenn er ein einzigesmal denken würde, dass 
er für sie da wäre —*“ 
Um ihr Gesicht schien ein seltsames 
Leuchten zu schweben, — und begeistert 
rief er: 
„Ach, — wie gern wollte ich so sein, — 
aber —- ich müsste jemanden zur Seite haben, 
der mich darin unterstützt, — der mich leitet, 
der mir die Augen Öffnet, — der .. 
Er schwieg, — sie war ganz rot geworden 
und hatte ihn mit einem sonderbar prüfenden 
Blick angesehen, — mit einem Blick, der nur 
seiner Gestalt, seiner Person, seinem Wesen 
gelten konnte . . 
War das zu glauben? 
£”
	        
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