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IV.

Full text: Die Versuchungen des Herrn Welsch / Ostwald, Hans (Public Domain)

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Aber der taumelnde Zustand, in dem er sich 
befand, liess ihn die Sache nicht zu schwer 
nehmen. Vielleicht war sie so vernünftig, still 
hinauf zu geher = ihren Eltern. 
Er tat, als sehe er sie gar nicht. Sie stand 
nur wenige Stufen von der Wohnung der jun- 
gen Frau entfernt und sah neugierig zu, ob 
Welsch wirklich in die Gesellschaft des Schrift- 
stellers gehen würde. 
Welsch wollte sich rasch in die Tür hinein- 
drücken. 
Da rief Eugenie ihm nach: 
„Gute Nacht, Herr Welsch! Amüsieren Sie 
sich!‘ 
Die junge Frau erhob ihre Lampe, die sie 
Welsch eben aus der Hand genommen, und be- 
trachtete das junge Mädchen mit grossen Augen 
aufmerksam, neugierig und zugleich abweisend. 
Eugenie lächelte höhnisch. Sie sah die 
junge Frau verächtlich an. 
„Ich wünsche viel Glück!‘ sagte sie zwei- 
deutig und bog sich mit Gelächter über das 
Treppenpgeländer. 
Die ‘ >" Frau errötete. sagte aber kein 
Wort. .. ‘ um !iess sie die Hand sinken, trat 
gemächlich hinein in ihre Wohnung und schlug 
die Tür zu.
	        
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